Der DFB hat wie erwartet mit dem Sportartikelhersteller adidas bis zum Jahr 2022 verlängert. Auch US-Hersteller Nike hatte auf eine Zusammenarbeit spekuliert.

Paris - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich im Ausrüstungspoker wie erwartet erneut für adidas entschieden und den 2018 auslaufenden Vertrag mit dem Sportartikel-Hersteller aus Herzogenaurach vorzeitig bis 2022 verlängert. Dies teilte der DFB am Montag in Paris mit.

Auch der US-Hersteller Nike, der unter anderem Frankreich und England ausrüstet, hatte zuletzt großes Interesse an einem Engagement beim DFB gezeigt.

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Konkrete Zahlen nannte der DFB nicht, das Vertragsvolumen soll aber von rund 25 Millionen Euro pro Jahr auf 65 bis 70 Millionen anwachsen. Damit liegt der DFB in etwa auf dem Niveau von Bundesliga-Krösus Bayern München, der 60 Millionen pro Jahr einstreicht.

Zwischenzeitlich war sogar spekuliert worden, der DFB könne eine Summe von einer Milliarde Euro für zehn Jahre erhalten. Mit adidas arbeitet der DFB seit über 60 Jahren zusammen.