Ausschluss aus der CDU Fraktion mit AfD-Ehemann – Politikerin von Partei ausgeschlossen

Von red/dpa 

Die pfälzische Kommunalpolitikerin Monika Schirdewahn ist von einem Parteigericht aus der CDU ausgeschlossen worden – sie hatte mit ihrem AfD-Ehemann eine Fraktionsgemeinschaft gebildet.

Monika und Horst Schirdewahn sitzen für die CDU und die AfD im Gemeinderat. (Archivbild) Foto: dpa/Martin Geiger
Monika und Horst Schirdewahn sitzen für die CDU und die AfD im Gemeinderat. (Archivbild) Foto: dpa/Martin Geiger

Neustadt/Weinstraße - Die pfälzische Kommunalpolitikerin Monika Schirdewahn ist von einem Parteigericht aus der CDU ausgeschlossen worden, weil sie mit ihrem AfD-Ehemann eine Fraktionsgemeinschaft gebildet hat. Das Bezirksparteigericht der CDU in Neustadt an der Weinstraße erklärte am Dienstag nach der mündlichen Verhandlung, Schirdewahn habe erheblich gegen die Grundsätze und die Ordnung der CDU verstoßen.

Ihr Verhalten sei parteischädigend, führte der Vorsitzende des Gerichts, Theo Wieder, weiter aus. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig, da Beschwerde beim CDU-Landesparteigericht eingelegt werden kann. Die 62-Jährige hatte im Gemeinderat von Frankenstein (Kreis Kaiserslautern) mit ihrem AfD-Ehemann eine Fraktionsgemeinschaft gebildet. Beide sind in dem Rat die einzigen Vertreter ihrer Parteien.