Außerordentliche VfB-Mitgliederversammlung Schindelmeiser erläutert seine Pläne

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Mit großen Worten hat VfB-Sportchef Jan Schindelmeiser auf der Mitgliederversammlung im Mercedes-Benz-Stadion die Zukunftspläne der Stuttgarter erläutert.

Jan Schindelmeiser (in weiß) neben Trainer Hannes Wolf und Kapitän Christian Gentner (rechts). Foto: dpa 18 Bilder
Jan Schindelmeiser (in weiß) neben Trainer Hannes Wolf und Kapitän Christian Gentner (rechts). Foto: dpa

Stuttgart - Der VfB-Sportchef Jan Schindelmeiser hat auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung seine Pläne für die sportliche Zukunft des Bundesligisten erläutert.

„Wir müssen diesem Verein seine Identität zurückgeben. Mit einer Philosophie, die davon geprägt ist, immer das Maximum anzustreben. In den Entscheidungen, die wir getroffen haben, sollte die DNA dieses Clubs immer sichtbar sein. Daraus erwächst eine große Verantwortung. Die spüre ich und der möchte ich gerecht werden“ – mit großen Worten eröffnete Sportchef Jan Schindelmeiser seine Rede auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung des VfB Stuttgart. Er gab darauf einen Einblick in die Planungen des Vereins, die dann in Gänze umgesetzt werden können, wenn Daimler als Ankerinvestor einsteigt.

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Die erste Hürde wurde genommen

„Die erste Hürde haben wir genommen. Und die war nicht selbstverständlich – wir sind wieder Bundesligist. Die kommende Saison wird brutal hart, das wissen wir alle. Wir sind der Herausforderer und dürfen den Abstand zur Konkurrenz nicht noch größer werden lassen.“ Mit dem frischen Geld des Investors will Schindelmeiser weiter auf junge, entwicklungsfähige Spieler setzen. Gerne sollen diese aus der Region kommen. Er stellte jedoch auch in Aussicht, erfahrene Akteure unter Vertrag zu nehmen, sollte dies erforderlich sein.

VfB-Profis gehen auf Tuchfühlung mit den Fans

Vor allem die Trainingsbedingungen müssen „dringend verbessert“ werden. „Mittelfristig“ will der VfB die komplette Infrastruktur wieder wettbewerbsfähig machen. Dies soll nach dem Einstieg von Daimler sofort geschehen, damit „die Nachwuchsförderung bald wieder zu den besten in Deutschland“ gehören kann. „Lassen Sie uns alle zusammen dieses große hier schlummernde Potenzial heben. Jetzt!“ – mit dieser eindringlichen Forderung schloss der Sportchef ab.