Auszeichnung Stuttgarter Zeitung erhält Preis für Lokaljournalismus

Von StZ 

Bei einem Festakt in Sindelfingen sind am Sonntag die Preisträger des von der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeschriebenen Deutschen Lokaljournalistenpreises ausgezeichnet worden. Den zweiten Preis erhielt die Stuttgarter Zeitung.

Freude über den zweiten Platz (von links): Dirk Steininger, Heike Groll, Hans-Gert Pöttering, Joachim Dorfs, Erik Raidt und Holger Gayer. Foto: factum/Weise 8 Bilder
Freude über den zweiten Platz (von links): Dirk Steininger, Heike Groll, Hans-Gert Pöttering, Joachim Dorfs, Erik Raidt und Holger Gayer. Foto: factum/Weise

Sindelfingen - Bei einem Festakt in Sindelfingen sind am Sonntag die Preisträger des von der Konrad-Adenauer-Stiftung ausgeschriebenen Deutschen Lokaljournalistenpreises ausgezeichnet worden. Den zweiten Preis erhielt die Stuttgarter Zeitung für die Serie „Liebe Daisy“, die von Erik Raidt (Zweiter von rechts) konzipiert und geschrieben wurde. Der StZ-Redakteur hatte dafür 1396 Feldpostbriefe gesichtet, die der Frontsoldat Adolf Mann während des Ersten Weltkriegs an seine spätere Ehefrau, die in Stuttgart lebte, geschrieben hatte. Raidt veröffentlichte 42 dieser Briefe und stellte die Erlebnisse in fundierten Artikeln in einen großen zeit- und lokalgeschichtlichen Zusammenhang. Er habe das schwierige Thema auf originelle und plakative Art aufgegriffen, sagte Hans-Gert Pöttering, der Vorsitzende der Stiftung. Die Serie sei „eine Geschichtslektion, die unter die Haut geht“, so die Sprecherin der Jury, Heike Groll. Weitere zweite Preise gingen an die „Berliner Morgenpost“ und an die „Deister- und Weserzeitung“. Den ersten Preis bekam die „Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung“ für ihr Infopaket „Zerreißprobe“ zu fehlerhaften Geothermiebohrungen. Den Festvortrag hielt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der die Bedeutung des Lokaljournalismus für die Demokratie herausstrich. Auf dem Foto: Erik Raidt mit (von rechts) StZ-Lokalchef Holger Gayer, Chefredakteur Joachim Dorfs, Hans-Gert Pöttering, Heike Groll und Artdirector Dirk Steininger. (StZ) Foto: factum/Weise




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