Autobahn 8 bei Leonberg Ein Warnsignal, ein Knall und die Brücke ist Geschichte

Wochenlang wurde darauf hingearbeitet, jetzt ist es passiert: Die Autobahnbrücke "Rotes Steigle" an der Autobahn 8 wurde gesprengt. Wie die Sprengung ablief, ob die Sprengtechniker mit dem Ergebnis zufrieden sind und wie es nun weitergeht, zeigt unser Video.

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Leonberg - Am Samstagmorgen wird es gerade hell, da gehen die Vorbereitungen der Sprengung der Fußgängerbrücke "Rotes Steigle" an der Autobahn 8 in die letzte Runde. Gegen 8 Uhr ist es dann soweit: Der Sprengbevollmächtigte Michael Hick steht bereit, es ertönen Hornsignale und ein Warnruf eines Polizisten, bevor zwei laute Sprenggeräusche zu hören sind und auf einmal alles ganz schnell geht. Riesige Staubwolken ziehen auf, die Brücke stürtzt in sich zusammen. Zurück bleibt ein einziger Trümmerhaufen.

Zwei Wochen lange wurde auf diesen Moment hingearbeitet, die Autobahn schon am Freitagabend ab 22 Uhr zwischen dem Stuttgarter Kreuz und dem Leonberger Dreieck für 35 Stunden voll gesperrt. Ob die Sprengung erfolgreich war? Eduard Reisch, Firmenchef der Reisch Sprengtechnik GmbH, gibt sich zufrieden, obwohl sich nach der Sprengung eine kleine Überraschung auftat: Die Brücke wurde nicht komplett gesprengt. Das aber sei kein Problem, denn die Brücke sei in diesem Zustand sicher und könne so zurückgebaut und später maschinell bearbeitet werden.

Auch der Sprecher des Regierungspräsidiums Stuttgart zeigt sich ob des Ergebnisses zufrieden und spricht von einem "Erfolg". Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, wird sich in den kommenden Stunden zeigen.




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