Autobahn 8 freigegeben Dreispurig bis zum Albaufstieg

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Offiziell eingeweiht ist der ausgebaute Abschnitt bei Gruibingen schon, jetzt müssen nur noch einige Baustellenschilder verschwinden. Doch der Albaufstieg bleibt bis auf weiteres ein Nadelöhr auf der A 8.

Einige Warnbarken müssen noch verschwinden, dann herrscht freie Fahrt auf der Autobahn 8 bei Gruibingen. Foto: Rudel/Hass
Einige Warnbarken müssen noch verschwinden, dann herrscht freie Fahrt auf der Autobahn 8 bei Gruibingen. Foto: Rudel/Hass

Gruibingen - In den nächsten Tagen werden die letzten Baustellenschilder abgebaut, dann ist ein weiteres Nadelöhr auf der Autobahn 8 zwischen Stuttgart und München verschwunden. Im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretäre der Verkehrsministerien in Berlin und Stuttgart, Andreas Scheuer (CSU) und Gisela Splett (Grüne), ist der neue sechsstreifige Abschnitt zwischen Gruibingen und Mühlhausen offiziell für den Verkehr freigegeben worden. 83,8 Millionen Euro und damit doppelt so viel, wie ursprünglich veranschlagt, hat der Ausbau des 3,9 Kilometer langen Abschnitts gekostet. Trotz solcher Zahlen war der Regierungspräsident Johannes Schmalzl (FDP), dessen Behörde für die Bauarbeiten zuständig war, zum Scherzen aufgelegt. „Als wir mit den Planungen begonnen haben, waren diese Herren alle noch blutjung“, sagte er mit Blick auf die Rentnerkapelle Gruibingen, die zur Einweihung geblasen hatte. Seit diesem Jahr laufen auch die Arbeiten für den nächsten Ausbauabschnitt zwischen Hohenstadt und Ulm. Zweispurig ist dann nur noch der Albaufstieg zwischen Mühlhausen und Hohenstadt. 400 Millionen würde dessen Ausbau kosten. Die Finanzierung steht nach wie vor in den Sternen. (kew)