Flixbus-Unglück auf A9 Polizei vermutet Sekundenschlaf als Ursache

Von red/dpa 

Auf der Autobahn 9 nahe Leipzig sind bei einem schweren Unfall mit einem Reisebus mindestens ein Mensch getötet und zahlreiche Menschen verletzt worden. Bilder von der Unfallstelle zeigten ein völlig zerstörtes Wrack.

Vier Hubschrauber und mehr als zehn Rettungswagen waren im Einsatz. Foto: dpa
Vier Hubschrauber und mehr als zehn Rettungswagen waren im Einsatz. Foto: dpa

Leipzig - Bei einem schweren Busunglück auf der Autobahn 9 bei Leipzig vermutet die Polizei einen Sekundenschlaf des Fahrers als Auslöser. Erste Ermittlungen wiesen darauf hin, dass der Fahrer des Reisebusses mit mehr als 70 Insassen eingeschlafen sei, sagte eine Polizeisprecherin der Deutschen Presse-Agentur am späten Sonntagabend. Ein Mensch starb. Ein Polizeisprecher an der Unfallstelle sprach von insgesamt sieben Schwerstverletzten.

Bus war zwischen Berlin und München unterwegs

Sämtliche Insassen des Reisebusses hätten mehr oder minder schwere Verletzungen davongetragen, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei in Weißenfels. Der Bus des Unternehmens Flixbus war am frühen Abend auf der A9 in Richtung München verunglückt und anschließend auf der Seite liegen geblieben.

„Der Bus war im Auftrag von Flixbus planmäßig zwischen Berlin und München unterwegs“, bestätigte das Reiseunternehmen der Deutschen Presse-Agentur. „Unser Mitgefühl gilt den betroffenen Fahrgästen und Busfahrern sowie deren Familien und Freunden.“

„Angehörige betroffener Fahrgäste können sich für individuelle Auskünfte an die gebührenfreie Telefonnummer 00800 30013730 wenden“, teilt Flixbus mit.