Die Türkei hat sich für die Fußball-WM qualifiziert – das haben Fans in Stuttgart emotional gefeiert. Wegen Pyrotechnik kam es allerdings auch zu Festnahmen.

Digital Desk: Sascha Maier (sma)

Erstmals seit 2002 hat sich die Türkei am Dienstagabend für die Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert, die ab Juni 2026 Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen wird. In einer knappen Partie gewannen die Türken mit 1:0 in den Playoffs gegen Kosovo und lösten das Ticket zum prestigeträchtigsten Fußballturnier der Welt. Auch in Stuttgart wurde dies emotional gefeiert – wobei Festnahmen in Zusammenhang mit Pyrotechnik die sonst laut Polizei überwiegend friedlichen Feierlichkeiten auf der Straße trübten.

 

Verkehr zum Erliegen gebracht

„Autokorsos waren auf der Theodor-Heuss-Straße, am Rotebühlplatz und am Arnulf-Klett-Platz unterwegs“, sagt der Stuttgarter Polizeisprecher Timo Brenner. Ungefähr 400 Fahrzeuge habe die Polizei gezählt, die den Verkehr in dem Bereich von 23 bis etwa 1.30 Uhr „zum Erliegen“ gebracht hätten.

Nach Polizeiangaben ist es außerdem zu vier Festnahmen in Zusammenhang mit dem Abbrennen von Pyrotechnik gekommen. Alle Tatverdächtigen seien nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Laut Timo Brenner seien der Polizei – stand Montagmorgen – keine polizeilich relevanten Ereignisse um die Feierei bekannt.

Auch anderswo im Südwesten Korsos unterwegs

In Mannheim gab es laut einem Polizeisprecher ebenfalls einen Korso in der Innenstadt, der sich gegen Mitternacht langsam auflöste. Vereinzelt habe es Beschwerden wegen Ruhestörung gegeben. Auch in anderen Städten im Südwesten feierten die Fans den Sieg der Türken.