Automesse IAA Mobility Greenpeace-Aktivisten demonstrieren im kalten Wasser

Greenpeace-Demonstranten vor der IAA-Automesse in München. Foto: dpa/Sven Hoppe
Greenpeace-Demonstranten vor der IAA-Automesse in München. Foto: dpa/Sven Hoppe

Bei etwa zehn Grad Außentemperatur demonstrieren Greenpeace-Aktivisten im Wasser vor der Messe München, wo in diesem Jahr die Automesse IAA Mobility stattfindet.

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München - Am Eröffnungstag der Automesse IAA Mobility haben Greenpeace-Aktivisten für einen schnelleren Abschied vom Verbrennungsmotor demonstriert. Bei etwa zehn Grad Außentemperatur stiegen am Dienstagmorgen 14 junge Menschen mit Plakaten in das Wasserbecken vor der Messe München, die die IAA dieses Jahr erstmals beherbergt.

Auf den Plakaten waren Bilder von Überschwemmungen und Waldbränden der vergangenen Jahre zu sehen, zudem Slogans wie „Die Klimakrise startet hier“. Die am Messegelände zahlreich vertretene Polizei ließ die Aktivisten gewähren, nach etwa einer halben Stunde verließen sie das kalte Wasser.

Zahlreiche Gruppen wollen zur IAA demonstrieren

„Die deutsche Autoindustrie befeuert die Klimakrise immer weiter“, kritisierte Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan. „Mit ihren rücksichtslosen Geschäften schränken VW, Mercedes-Benz und BMW die Freiheit junger Menschen ein. Damit sich das ändert, müssen die Konzerne viel schneller weg von klimaschädlichen Verbrennungsmotoren.“

Zur IAA wollen zahlreiche Gruppen demonstrieren. Unter anderem sind für Freitag Blockaden und für Samstag eine Großdemonstration sowie eine Fahrradsternfahrt mit Zehntausenden Teilnehmern angekündigt.

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