„Avocado-Hand“ Wo es jetzt kernlose Avocados gibt

Von red/dpa 

Ist das das Ende der sogenannten Avocado-Hand? Eine Kaufhauskette hat nun die Lösung dieses Problems auf den Markt gebracht.

Mit Avocados gibt es immer wieder Verletzungen. Foto: dpa
Mit Avocados gibt es immer wieder Verletzungen. Foto: dpa

London - Rundlich, weich, glitschig - immer wieder verletzen sich Menschen beim Entkernen von Avocados. Das britische Kaufhaus Marks and Spencer nimmt nun vorübergehend eine kernlose Variante der Frucht ins Sortiment. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Die „Cocktail Avocado“ ist kleiner als die herkömmliche Frucht, fünf bis acht Zentimeter lang und hat eine längliche Form, ähnlich einer Zucchini. Nur bis Ende Dezember sei sie erhältlich.

Erst im Frühjahr hatte ein renommierter britischer Mediziner vor den Gefahren des Avocado-Entkernens gewarnt. Allein er behandele schon etwa vier Patienten pro Woche in einem Londoner Krankenhaus, die sich auf diese Weise geschnitten hätten. Seine Mitarbeiter bezeichneten eine solche Verletzung bereits als „Avocado-Hand“.