Axt-Attacke Künast sorgt mit Tweet für Empörung

Von kat/dpa/AFP 

Renate Künast stellt das Vorgehen der Polizei bei der Axt-Attacke eines jungen Afghanen in Würzburg in Frage - und erntet dafür viel Kritik. Doch die Grünen-Politikern verteidigt sich.

Würzburg/Berlin - Die Attacke eines 17-Jährigen, der in einem Regionalzug in Unterfranken Fahrgäste angegriffen hat, hat bundesweit für Entsetzen gesorgt. Der junge Mann, der nach ersten Erkenntnissen aus Afghanistan stammen soll, wurde von der Polizei auf der Flucht erschossen.

Das bayerische Landeskriminalamt hat interne Ermittlungen aufgenommen. Dies sei ein üblicher Vorgang beim Schusswaffengebrauch von Beamten, sagte ein Sprecher. Die Ermittlung sollen klären, wie der Einsatz ablief und ob die Abgabe der tödlichen Schüsse gerechtfertigt war.

Ein Tweet der Grünen-Politikerin Renate Künast in diesem Zusammenhang empört die Netzgemeinde.

Rückendeckung für die Grünen-Politikerin kommt hingegen von Jakob Augstein:

Schließlich bleibt auch der satirische Blick auf Künasts Tweet nicht aus.