Beim Neubau der B 14 müssen Montageflächen für neue Bahnbrücken aus Fels herausgearbeitet werden. Dadurch kommt es bis Ende Februar immer wieder zu Lärm.

Rems-Murr: Chris Lederer (cl)

Der Ausbau der B 14 zwischen Nellmersbach und Backnang-West (Rems-Murr-Kreis) geht in die nächste anspruchsvolle Phase: Für die beiden neuen Bahnbrücken entstehen derzeit seitlich der bestehenden Trasse großflächige Montageareale. Damit diese Flächen geschaffen werden können, muss stellenweise Fels abgetragen werden – das sorgt nun bis voraussichtlich Ende Februar für hörbare Beeinträchtigungen, teilt das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart mit und bittet Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

 

Lärmbelästigung bis Ende Februar

Die Arbeiten gehören zum Bauabschnitt 2.3, der seit März läuft. Zuerst wurde eine neue Kabeltrasse gebaut, über die Leitungen der Deutschen Bahn verlegt werden. Seit Mitte November konzentriert sich das Projektteam auf die künftigen Brückenstandorte. Die Brücken werden nicht an Ort und Stelle gebaut, sondern seitlich vormontiert. Im Jahr 2027 sollen sie dann während der großen Sperrpause der Bahn eingeschoben werden – ein Verfahren, das weniger Verkehrsbehinderungen verursachen soll.

Bei der Montagefläche 4 unterhalb der Südstraße wird erneut fester Fels erwartet. Dieses Material muss – wie bereits an der Montagefläche 1 – abgetragen und auf dem Zwischenlager gegenüber des Feucht-Areals zerkleinert werden. Die Abbrucharbeiten haben am 8. Dezember begonnen. Ab Februar wird auch das gesammelte Material gebrochen. Beides soll nach aktueller Planung bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Verschnaufpause zum Jahreswechsel

Eine kurze Verschnaufpause für Anwohnerinnen und Anwohner ist eingeplant: Vom 22. Dezember bis zum 12. Januar ruht die Baustelle. Danach gehen die Vorbereitungen für die Brückenmontage weiter.

Rund 46 Millionen Euro investiert der Bund allein in diesen Baustellenabschnitt des Gesamtprojekts. Wer den Fortschritt verfolgen möchte, findet tagesaktuelle Informationen über die Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg und die App „VerkehrsInfo BW“.