B14 im Rems-Murr-Kreis Unfallserie sorgt für Stauchaos auf der Bundesstraße

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Im morgendlichen Berufsverkehr ging am Dienstagmorgen auf der B14 im Rems-Murr-Kreis streckenweise nichts mehr. Sechs Unfälle sorgten in Fahrtrichtung Stuttgart für ein wahres Stauchaos. Der Kappelbergtunnel wurde zeitweise voll gesperrt.

Sechs Unfälle sorgten am Dienstagmorgen für lange Staus auf der B14. (Symbolbild) Foto: dpa/Carsten Rehder
Sechs Unfälle sorgten am Dienstagmorgen für lange Staus auf der B14. (Symbolbild) Foto: dpa/Carsten Rehder

Fellbach/Waiblingen/Korb - Mehrere Unfälle haben am Dienstagmorgen die Geduld von Autofahrern, die im Rems-Murr-Kreis auf der B14 in Richtung Stuttgart fuhren, erheblich strapaziert. Während bei den insgesamt sechs Unfällen glücklicherweise nur eine Person leicht verletzt wurde, entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 74.000 Euro. Ursächlich für die Unfälle waren der Polizei zufolge unachtsame Autofahrer, die im Stop-and-Go-Verkehr zum Teil auch einen zu geringen Sicherheitsabstand hielten.

Der erste Unfall ereignete sich im Kappelbergtunnel gegen 6.15 Uhr. An dem Auffahrunfall waren fünf Fahrzeuge beteiligt. Wegen eines Staus, der sich wegen eines weiteren Unfalls auf Stuttgarter Gemarkung gebildet hatte, bremsten die Autos im Tunnel plötzlich ab. Ein 61-jähriger Golf-Fahrer, der auf dem linken Fahrstreifen unterwegs war, konnte einen Unfall noch vermeiden, indem er unkontrolliert auf den rechten Fahrstreifen auswich. Ein nachfolgender Sprinter-Fahrer konnte nicht mehr anhalten und krachte in den Golf, wodurch dieser auf einen Citroen, dieser auf einen davorstehenden Mercedes und dieser wiederum auf einen VW Transporter aufgeschoben wurde. Drei dieser Autos mussten abgeschleppt werden, es entstand Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Der Tunnel musste kurzzeitig voll gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Etwa eine Stunde später verursachte eine Autofahrerin auf dem Teiler B29/B14 den nächsten Unfall, als sie den Fahrstreifen wechselte und seitlich gegen einen Lastwagen prallte. Dabei wurde sie leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Auch hier entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 20.000 Euro.

Geduldsprobe für Verkehrsteilnehmer

Kurz nach 7.30 Uhr krachte es schon wieder, dieses Mal auf der B29 zwischen Beinstein und Teiler B14/B29. Diesen Unfall verursachte eine Citroen-Fahrerin, die auf einen vorausfahrenden Audi auffuhr. Dabei entstand Schaden in Höhe von rund 1500 Euro.

Der nächste Unfall ereignete sich bei der Anschlussstelle Korb. Eine Autofahrerin fuhr gegen 8.30 Uhr auf die B14, woraufhin ein nachfolgender Lastwagenfahrer nicht mehr anhalten konnte und in das Heck des einbiegenden Autos krachte. Verletzt wurde bei diesem Unfall niemand. Der Schaden beläuft sich auf etwa 4500 Euro.

Rund 10 Minuten später krachte es bei der Anschlussstelle Waiblingen Mitte. Ein Seat-Fahrer war im Stop-and-Go-Verkehr wohl etwas zu unachtsam unterwegs und fuhr auf einen 3er BMW auf. Beide Autos wurden dabei so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Schaden an den beiden Autos beläuft sich auf rund 20000 Euro.

Der sechste und damit letzte Unfall geschah gegen 8.45 Uhr, und zwar wieder auf dem Teiler B29/B14. Dabei wechselte eine Citroen-Fahrerin unachtsam die Fahrspur und prallte seitlich mit einem Lkw zusammen. Bei diesem Unfall wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wurde auf 8000 Euro beziffert.

Alles in allem war der Dienstagmorgen auf der B14 in Fahrtrichtung Stuttgart eine wahre Geduldsprobe für Verkehrsteilnehmer, die teilweise in langen Staus standen, auch die Umleitungsstrecken waren zeitweise heillos überlastet.




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