Interview„Bachelorette“-Kandidat aus Kirchheim Tim hofft mit Gerda seine Traumfrau zu finden

Von Amelie Gensel 

Er war der erste Kandidat, den „Bachelorette“ Gerda Lewis in der neuen Staffel der Kuppelshow begrüßte. Im Interview erzählt Polizist Tim aus Kirchheim unter Teck, warum er das als Vorteil sieht und wie die Stimmung unter den Männern ist.

In der ersten Folge der RTL-Serie „Bachelorette“ hat der Kirchheimer  Kandidat Tim von Gerda Lewis eine Rose bekommen. Foto: TVNOW 17 Bilder
In der ersten Folge der RTL-Serie „Bachelorette“ hat der Kirchheimer Kandidat Tim von Gerda Lewis eine Rose bekommen. Foto: TVNOW

Stuttgart - Gerda Lewis sucht derzeit in der RTL Sendung „Bachelorette“ ihren Traummann. Kandidat Tim aus Kirchheim unter Teck (Kreis Esslingen) stieg in der Auftaktfolge als Erster aus dem Auto – für eingefleischte Fans ein heißer Hinweis. Im Interview erzählt der 25-Jährige, wie er sich dabei gefühlt hat, wieso er bei der Sendung teilnimmt und wie die Stimmung unter den Kandidaten ist.

Die „Bachelorette“ empfängt alle Kandidaten einzeln vor der Villa. Sie waren der Erste. Wie war das für Sie und sehen Sie das als Vorteil?

Es war ein krasses Gefühl, etwas ganz Besonderes. Als Erster Gerda zu begrüßen, sehe ich schon als Vorteil, weil ich so ihr vielleicht eher im Gedächtnis bleibe. Trotzdem war ich dadurch aufgeregter, auch weil es mit den ganzen Kameras eine Ausnahmesituation für mich war. Ich stand ja noch nie vor einer Fernsehkamera.

Bis alle Kandidaten Gerda begrüßt haben, hat es eine Weile gedauert. Was haben Sie dann so lang gemacht?

Ich habe erst einmal die Villa in Augenschein genommen – die ist ja echt unglaublich. Dann kam Fabio schon als Zweites – wir haben dann gequatscht und die anderen Jungs beobachtet, wie sie Gerda begrüßen und mit ihr reden.

Wie kommt man eigentlich darauf, sich bei einer Kuppelshow im Fernsehen zu bewerben?

Na ja, ich habe meine Traumfrau noch nicht gefunden und mich dann eben für die neue „Bachelorette“-Staffel beworben. Die Sendung habe ich davor hin und wieder geschaut.

Wie haben Ihre Freunde und Familie auf die Teilnahme reagiert?

Meine Freunde finden es cool und schauen sich die Folgen zusammen an. Bei der ersten Folge haben wir sogar zusammen ein kleines Public Viewing veranstaltet.

Meinen Eltern habe ich gar nichts davon erzählt, weil unsere Familiensituation etwas schwierig ist – sie haben es jetzt erst mit der Ausstrahlung erfahren. Mein Vater war begeistert, aber meine Mutter hat zunächst skeptisch reagiert. Sie kannte die Sendung nicht und wollte sich erst einmal selbst ein Bild machen. Nun, nach der erste Folge, ist sie nicht mehr so kritisch eingestellt.

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Wie ließen sich die Dreharbeiten denn mit Ihrer Arbeit als Polizist vereinbaren?

Ich musste mir die Teilnahme genehmigen lassen, weil ich als Polizist ja auch in der Öffentlichkeit stehe. Für die Zeit in Griechenland wurde ich freigestellt – also ich hatte unbezahlten Urlaub.

Und wie haben Ihre Kollegen reagiert?

Meine Kollegen sind alle begeistert und meine Schicht schaut sich die Sendung auch gemeinsam an.

Bekommen wir in den nächsten Folgen einen Konkurrenzkampf unter den Männern zu spüren?

Das Klima in der Villa ist echt gut, es sind dieses Jahr viele coole Typen dabei. Natürlich sind wir Konkurrenten, aber es entstehen durchaus auch Freundschaften.

Haben Sie in der Villa mit den anderen Baden-Württembergern mal schwäbisch gekocht?

Nein haben wir nicht. Ich bin auch eigentlich kein richtiger Schwabe. Geboren bin ich in Bayern und dann zwar in Schorndorf aufgewachsen, aber danach oft umgezogen. Die letzten drei Jahre war ich als Bereitschaftspolizist in Karlsruhe und bin erst in diesem März nach Kirchheim unter Teck gezogen – hier möchte ich jetzt bleiben.

Kichheim kennt nicht jeder – auch Gerda nicht. Warum lohnt sich ein Besuch dennoch?

Natürlich kannte Gerda Kirchheim nicht, es ist ja auch ziemlich klein. Ich lebe wie gesagt noch nicht lange hier, aber dadurch, dass ich früher in Schorndorf gelebt habe, kenne ich die Region schon ganz gut. Meiner Meinung nach ist Kirchheim nicht zu groß und nicht zu klein, die Architektur finde ich sehr schön und auch die Innenstadt. Ich wohne in einer Eigentumswohnung und fühle mich hier echt wohl.

Viele der Kandidaten sind Influencer. Hatten Sie das Gefühl, dass manche nur für mehr Bekanntheit bei der „Bachelorette“ teilnehmen?

Es ist schwer zu sagen, ob alle es ernst nehmen. Bei einigen kann ich mir schon vorstellen, dass sie Aufmerksamkeit mit der Teilnahme erzielen wollen – aber das hoffe ich natürlich nicht. Bei mir hat das bei der Entscheidung definitiv keine Rolle gespielt, trotzdem ist natürlich auch meine Followerzahl auf Instagram gestiegen.

Und welches Gefühl haben Sie bislang von der Bachelorette?

Ich habe auf jeden Fall einen tollen ersten Eindruck und bin gespannt Gerda näher kennenzulernen.