Baden in Baden-Württemberg Kein Wachdienst an Seen – Wasserretter mit Appell an Menschen

Von red/dpa/lsw 

Es wird heiß, das Freibad hat jedoch weiterhin zu: Die DLRG warnt davor, auf Badeseen und andere Gewässer auszuweichen. Die Einsatzkräfte seien in Notfällen einsatzbereit. Man hoffe jedoch, dass diese nur in wirklich unvermeidbaren Notsituationen gerufen werden müssten.

Am Plüderhausener Badesee wurden bereits die Absperrungen für den Start des Badebetrieb ausgelegt. Foto: Gottfried Stoppel/Gottfried Stoppel
Am Plüderhausener Badesee wurden bereits die Absperrungen für den Start des Badebetrieb ausgelegt. Foto: Gottfried Stoppel/Gottfried Stoppel

Stuttgart - Wenn es heiß wird, suchen die Menschen Abkühlung: Angesichts geschlossener Freibäder infolge der Corona-Krise warnt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) davor, auf Badeseen und andere Gewässer auszuweichen. „Eine Durchführung des Wachdienstes an Seen und somit die Präsenz vor Ort kann derzeit nicht gewährleistet werden“, sagte Eberhard Metzger, Leiter Einsatz des DRLG-Landesverbands Württemberg, laut einer Mitteilung am Mittwoch in Stuttgart.

Einsatzkräfte stehen im Notfall bereit

Die Einsatzkräfte seien in Notfällen einsatzbereit. Man hoffe jedoch, dass diese nur in wirklich unvermeidbaren Notsituationen gerufen werden müssten. Ähnlich äußerte sich ein Vertreter des Landesverbands Baden. Er verwies zugleich darauf, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden müssten. Und einem Verstoß dagegen an den Badeseen solle kein Vorschub geleistet werden.