Schwarzwald und Schwäbische Alb Erneut großer Andrang in Schneegebieten im Südwesten

Wie schon in der vergangenen Woche (Archivbild) waren im Schwarzwald viele Parkplätze rund um Ausflugsziele bereits am Vormittag vollständig belegt. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth
Wie schon in der vergangenen Woche (Archivbild) waren im Schwarzwald viele Parkplätze rund um Ausflugsziele bereits am Vormittag vollständig belegt. Foto: dpa/Philipp von Ditfurth

Auch am Samstag tummeln sich erneut viele Tages-Touristen an beliebten Winterausflugszielen im Südwesten. Sowohl im Schwarzwald als auch auf der Schwäbischen Alb herrscht Andrang.

Offenburg/ Reutlingen - Trotz Mahnungen aus der Politik tummeln sich am Samstag erneut viele Tages-Touristen an beliebten Winterausflugszielen im Südwesten. Wegen des großen Andrangs auf den Nordschwarzwald wurden bereits am Morgen alle Zufahrtsstraßen zur Schwarzwaldhochstraße gesperrt, wie ein Polizeisprecher aus Offenburg sagte. Die Parkplätze rund um das Ausflugsziel waren bereits am Vormittag vollständig belegt. „Es macht keinen Sinn in die Schneegebiete im Nordschwarzwald zu fahren“, sagte der Sprecher. Zuvor berichtete der SWR. 

Die Menschen, die mit ihren Autos auf den gesperrten Straßen stehen, seien jedoch meist einsichtig und akzeptieren die Anweisungen der Beamten. 

Auch die Schwäbische Alb war das Ziel vieler Ausflügler am Samstag

Auch die Schwäbische Alb war das Ziel vieler Ausflügler am Samstag. „Es ist zwar viel los, doch es ist noch nicht chaotisch“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidium Reutlingen. Die Parkplätze seien gut gefüllt. Die Notwendigkeit Straßen zu sperren, habe es jedoch noch nicht gegeben. 

Da es trotz des Corona-Lockdowns immer wieder zu chaotischen Szenen an den winterlichen Ausflugszielen kam, kündigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag im Landtag ein konsequentes Vorgehen gegen Überfüllung in den Schneeregionen im Land an. Tourismusminister Guido Wolf (CDU) rief die Bürger erneut zum Verzicht auf. Innenminister Thomas Strobl (CDU) sagte, es komme nun auf jeden Einzelnen an und klar sei, „dass wir diesen Leichtsinn nicht tolerieren können“. 

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