Baden-Württemberg Zahlreiche Motorradunfälle an Pfingsten

Über das lange Pfingstwochenende hat es zahlreiche Motorradunfälle gegeben (Symbolbild). Foto: dpa
Über das lange Pfingstwochenende hat es zahlreiche Motorradunfälle gegeben (Symbolbild). Foto: dpa

Verheerende Stürze oder Zusammenstöße: Motorradunfälle enden oft tragisch. Auch am langen Pfingstwochenende sind im Südwesten zahlreiche Biker verunglückt.

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Stuttgart - An Pfingsten sind im Südwesten zahlreiche Motorradfahrer bei Unfällen verletzt worden - einer von ihnen kam ums Leben.

Bei einem Frontalzusammenstoß nahe Neudenau (Kreis Heilbronn) ist am Samstagabend ein 17 Jahre alter Biker gestorben. Nach Angaben der Polizei war der Jugendliche mit seiner Maschine in den Gegenverkehr geraten und in einen Oldtimer gekracht. Der 17-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Der 46 Jahre alte Fahrer des Oldtimers überlebte schwer verletzt.

Auf der Autobahn 6 (Mannheim-Nürnberg) bei Mannheim hat sich am Sonntag ein Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt, nachdem er mit seiner Maschine gegen die Leitplanke geprallt war. Der 56-Jährige war aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern geraten und von der Fahrbahn abgekommen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nach dem Zusammenprall sei der Mann über die Fahrbahn geschlittert und erst in einem Grünstreifen liegengeblieben.

28-Jähriger übersieht rote Ampel

Ebenfalls lebensgefährlich verletzt wurde eine 53 Jahre alte Motorradfahrerin auf der Bundesstraße 33 bei Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis). Wie die Polizei am Montag mitteilte, sei die Frau aus bislang ungeklärter Ursache in einer Linkskurve ins Schleudern geraten und gestürzt. Dabei habe sich der ungesicherte Helm vom Kopf der Frau gelöst. Ein Rettungshubschrauber flog die 53-Jährige nach dem Unfall am Sonntag in ein Krankenhaus.

Im Kreis Ludwigsburg ist ein 49 Jahre alter Motorradfahrer an einer Kreuzung mit dem Auto eines 28-Jährigen zusammengestoßen und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Der Polizei zufolge hat der 28 Jahre alte Autofahrer am Freitagnachmittag eine rote Ampel missachtet und war auf die Kreuzung bei Schwieberdingen gefahren. Der 49-Jährige konnte nicht rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit dem Wagen. Daraufhin wurde der Motorradfahrer zunächst gegen einen Ampelmast und dann gegen das wartende Auto einer 44-Jährigen geschleudert. Die Autofahrer blieben unverletzt.

Motorradfahrer rast in Gegenverkehr

Bei Ochsenhausen (Kreis Biberach) stürzten zwei Motorradfahrer aus einer Gruppe, weil Splitt auf der Straße lag. Wie die Polizei mitteilte, habe ein 64 Jahre alter Biker die Gefahr erkannt und abgebremste. Dabei habe er jedoch die Kontrolle verloren und sei gestürzt. Ein nachfolgender 52 Jahre alter Motorradfahrer konnte nicht mehr ausweichen, berührte den auf der Straße liegenden 64-Jährigen und stürzte ebenfalls. Der Ältere wurde bei dem Unfall am Sonntag schwer verletzt, der Jüngere blieb unverletzt.

Auch im Alb-Donau-Kreis wurde am Pfingstmontag ein Motorradfahrer schwer verletzt. Der 28-Jährige sei in einer Rechtskurve bei Westerheim wegen seiner hohen Geschwindigkeit in den Gegenverkehr geraten, teilte die Polizei mit. Dort sei er frontal mit dem Auto einer 50-Jährigen kollidiert. Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in eine Klinik. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt.

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