Baden-württembergische Filmpreise Vier Trophäen für die Filmakademie

Christiane Paul und Eugene Boateng in „Borga“ Foto: Chromosom Film/Tobias von dem Borne
Christiane Paul und Eugene Boateng in „Borga“ Foto: Chromosom Film/Tobias von dem Borne

Preisverleihung bei der Filmschau Baden-Württemberg: Als bester Spielfilm wurde die deutsch-ghanaische Produktion „Borga“ ausgezeichnet.

Kultur: Bernd Haasis (ha)
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Stuttgart - Der Spielfilm „Borga“ von York-Fabian Raabe hat bei der 27. Filmschau Baden-Württemberg den mit 2000 Euro dotierten Baden-Württembergischen Filmpreisin der Kategorie Spielfilm gewonnen. Er erzählt vom Schicksal eines jungen Ghanaers, der in Deutschland sein Glück sucht. Die Jury sah darin „einen schmerzhaften und schonungslosen Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit, gegen Rassismus und Vorurteile.“

Vier Auszeichnungen gehen an Studierende der Ludwigsburger Filmakademie. Zornitsa Dimitrova, Studentin für Werbefilm-Regie, bekommt für „A dark Moment of Faith“ den mit 2000 Euro dotierten Preis für den besten Kurzfilm. Der Dokumentarfilmpreis (2000 Euro) geht an die Absolventen Johannes Preuss und Marius Brüning für „Mein fremdes Land“. Zum besten Animationsfilm (2000 Euro) wurde „Obervogelgesang“ von Ferdinand Ehrhardt und Elias Weinberger gekürt, Studierende am Animationsinstitut.

Ehrenpreis für Günter A. Buchwald

Der Werbefilmpreis (2000 Euro) geht an „100 Years Theben“ von Regisseur Maximilian Buck (Produktion: Cinecore Motion Pictures Stuttgart, Auftraggeber: Theben AG). Den diesjährigen baden-württembergischen Ehrenfilmpreis bekommt der international gefeierte Stummfilmmusiker Günter A. Buchwald aus Freiburg.

Beim Jugendfilmpreis ausgezeichnet wurden Nick Lörcher aus Marbach (Bester Film: „Die unendliche Nähe der Sterne“), Camillo Guthmann aus Stuttgart (Beste schauspielerische Leistung in „Lieber Dimi“ von Ignatios Manolopoulos), Silas Degen aus Hildesheim (Bestes Drehbuch: „Findelleiche“), Yolanda Hahn aus Freiburg (Bester Dokumentarischer Film: „Die Spurensuche“, Schülerprojekt am Friedrich-Gymnasium Freiburg), Andreas Dürr aus Bemstadt (Beste Visual Effects: „Fishing“), Cornelius Baum aus Stuttgart (Bester Schnitt: „Die Pakete“‘), Patrick Schober aus Marbach (Beste Kamera: „Die unendliche Nähe zu den Sternen“), Andreas Dürr aus Bemstadt (Bester Clip: „Fishing“), Cornelus Baumaus Stuttgart (Beste Ensembleleistung: „Die Pakete“) sowie Ardian Zacke und Richard Hildebrand aus Reutlingen (Förderpreis für „Jungle Bill“).

Die Filmschau musste kurzfristig ins Netz verlegt werden

Die VVS Goldene Orange geht an Luis Caballero aus Ludwigsburg für „Zwei Schüler, ein Ziel: pünktlich zur Mathearbeit erscheinen“. Wegen der aktuellen Corona-Situation musste die Landesfilmschau gleich nach der Präsenzeröffnung mit Mika Kaurismäkis Spielfilm ‚Gracious Night‘ ins digitale Kino verlegt werden. Diese Entscheidung traf das Filmbüro Baden-Württemberg in Absprache mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie der Landeshauptstadt Stuttgart.




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