Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann rechnet mit langen Corona-Folgen für Schulen

Von red/dpa/lsw 

Anfang Mai soll der Schulbetrieb in Baden-Württemberg langsam wieder anlaufen. Kultusministerin Susanne Eisenmann befürchtet derweil, dass die Auswirkungen der Corona-Krise auch noch im kommenden Schuljahr zu spüren sein werden.

Kultusministerin Susanne Eisenmann rechnet mit langfristigen Folgen für die Schulen. Foto: imago images/Arnulf Hettrich
Kultusministerin Susanne Eisenmann rechnet mit langfristigen Folgen für die Schulen. Foto: imago images/Arnulf Hettrich

Stuttgart - Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) rechnet nach den Schulschließungen in der Corona-Krise nicht mit einer schnellen Rückkehr zur Normalität in den Schulen. „Wir werden sicher auch noch im nächsten Schuljahr mit den Folgen der Corona-Krise zu kämpfen haben“, sagte die Ministerin dem Nachrichtenmagazin „Focus“ (Freitag). Wegen der wohl langfristig notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln werde es „mutmaßlich noch längere Zeit keinen ganz normalen Schulbetrieb“ geben.

Der Schulbetrieb im Südwesten soll ab 4. Mai schrittweise wieder aufgenommen werden. Um nach den Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie zu große Abstände zwischen lernstarken und lernschwachen Schülern zu verhindern, erwägt Eisenmann zusätzliche Förderangebote für die Sommerferien. „Dann soll es die Möglichkeit zu Sommerkursen geben“, sagte die Ministerin.