Bamf-Affäre Ministerium: Keine Hinweise auf falsche Asylentscheide im Südwesten

Von red/dpa/lsw 

In Zusammenhang mit dem Skandal um die Bremer Bamf-Außenstelle sieht hat das Innenministerium keine Hinweise auf mögliche unrechtmäßige Asylentscheidungen in Baden-Württemberg.

Im Zentrum der Affäre steht bislang die Bremer Bamf-Außenstelle Foto: dpa
Im Zentrum der Affäre steht bislang die Bremer Bamf-Außenstelle Foto: dpa

Stuttgart/Berlin - Das Innenministerium hat keine Hinweise auf mögliche unrechtmäßige Asylentscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) in Baden-Württemberg. Das sagte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag in Stuttgart. Innenminister Thomas Strobl (CDU) hatte am Montag eine schonungslose Aufklärung der Unregelmäßigkeiten im Bamf gefordert. Gegebenenfalls müssten Konsequenzen gezogen werden.

Im Zentrum der Affäre steht bislang die Bremer Bamf-Außenstelle. Sie soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft zwischen 2013 und 2016 mindestens 1200 Menschen ohne eine ausreichende Grundlage Asyl gewährt haben.

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