Die Band Dream Legacy hat für ihren neuen Song „One Love“ im Stellwerk der Deutschen Bahn in Plochingen ein Musikvideo gedreht – mit prominenter Unterstützung und tierischer Begleitung.

Eng geht es zu bei den Dreharbeiten für das Musikvideo von Dream Legacy, der Rockband um den Waiblinger Gitarristen Andy Paynes und Sänger Dustin Hönes, der im Remstal aufwuchs und jetzt in Möhringen wohnt. Fünf Musiker samt Instrumenten, sechs Darsteller, ein zweiköpfiges Kamerateam und Hund Onja drängen sich in eine der neuen S-Bahnen, die im Stellwerk der Deutschen Bahn in Plochingen auf dem Abstellgleis steht. „Unser Bassist, der Chris, nimmt seine Onja überall mit, und wir haben spontan entschieden, dass sie im Video mitspielen soll“, sagt Dustin Hönes.

 

Am Freitag, 12. September, wird das Video „One Love“ von Dream Legacy veröffentlicht, sechs Wochen später, am 24. Oktober, kommt das Album „Immortal“ raus. „Legacy Rock“ nennt die Band ihren epischen, fast schon sinfonischen Power Rock, mit gefühlvollen, rockigen Balladen und knallhartem, aber melodischem Hard-and-Heavy-Rock/Metal. Der Motor der Formation ist Leadgitarrist Andy Paynes, der seine musikalische Vision mit Rhythmusgitarrist John Zell, Schlagzeuger Andre Altenried, Bassist – und Hundepapa – Chris de Oliveira und Sänger Dustin Hönes verwirklicht.

Onja, die Parson-Russel-Terrier-Hündin, wird im Abspann genannt, zusammen mit den anderen Darstellern, die Freunde und Bekannte der Bandmitglieder sind, darunter der Berliner Schauspieler Santiago Ziesmer, der als Synchronstimme von Sponge Bob bekannt ist. Auch Kameramann Anderson Campos und sein Assistent Phillip Reinking sind eigens für die Aufnahmen aus der Hauptstadt angereist. Der Drehtag ist lang. Von 8 bis 18 Uhr sind die Musiker, die seit zwei Jahren in der Besetzung zusammenspielen, und die Schauspieler beschäftigt. Die Mittagspause verbringen alle gemeinsam in der Kantine auf dem Gelände der DB Regio AG. Es gibt Kässpätzle oder Braten mit Soße.

Der Drehtag ist lang – in der Mittagspause gibt es Kässpätzle

Für Sänger Dustin Hönes, der für die erste Mannschaft des VfB Stuttgart in der Bezirksklasse Tischtennis spielt und als Fotograf unterwegs ist, ist Dream Legacy das erste Rockprojekt überhaupt. Der 34-Jährige ist der Sohn von Matthias Hönes, der mit seiner Einheitspreisaktion in seinen drei Gaststätten für Aufsehen sorgt. Dustin Hönes kommt eigentlich aus dem Musicalbereich und hat unter anderem im Chor bei „Der Glöckner von Notre Dame“ mitgesungen. Bei einem Karaoke-Abend lernte er Andy Paynes kennen, und eine neue musikalische Epoche begann für ihn – und für beide eine überaus kreative Partnerschaft. „Als Dustin sang, hatte ich sofort sein Potenzial erkannt“, sagt Andy Paynes. „Seine kräftige, aber auch gefühlvolle, klare Stimme, seine Fähigkeit, Emotionen blendend zu transportieren, hatten mich damals sofort überzeugt.“

Der Song „One Love“, sei sein Lieblingslied auf der neuen CD, erzählt Dustin Hönes, der gemeinsam mit Andy Paynes für die Musik verantwortlich ist, außerdem das Drehbuch für das Video geschrieben hat, Regie führt und auch als Produzent fungiert. „Der Song handelt von Vielfalt und Toleranz – und davon, wie Musik uns Menschen eint. Unsere Band ist ein gutes Beispiel dafür. Wir leben unterschiedliche Lebensmodelle, sind aber tolerant im Umgang miteinander. Wir leben Diversität, und die Musik vereint uns“, so Dustin Hönes, der mit Abstand das jüngste Bandmitglied von Dream Legacy ist.

Das erste Video von Dream Legacy ist „One Love“ nicht. Online sind bereits „Hope will never die“, „Ma Re-Reloaded“ und „Anthem of Surya“, die sie alle im Proberaum aufgenommen haben. Im neuen Video erzählt die Band in etwas mehr als fünf Minuten die Geschichte, wie aus unterschiedlichen Menschen und einem Hund eine Gemeinschaft wird – und sei es nur für eine kurze Fahrt mit der S-Bahn.

Der Videodreh findet in einer nagelneuen S-Bahn statt

Bei der Fahrt mit der S-Bahn wird eine Gemeinschaft

Die Inhalte, die die Band in dem Song und dem Video transportiert, waren mit ausschlaggebend dafür, dass die Bahn den Dreh in der nagelneuen S-Bahn überhaupt zugestimmt hat. Denn für diese Werte stünden auch die Deutsche Bahn und die S-Bahn Stuttgart, heißt es aus der Presseabteilung. „Die Band hat für die Dreharbeiten ein typisches Motiv in der Region Stuttgart gesucht, dass das gesellschaftliche Zusammenleben charakterisiert. Uns hat gefreut, dass damit als erster Gedanke die S-Bahn in Verbindung gebracht wurde. Nirgendwo anders kommen mehr Menschen unterschiedlichster Art zusammen als bei der Alltagsmobilität.“ Und da wegen aktueller Bahnbaustellen im Netz der S-Bahn Fahrzeuge für den Videodreh verfügbar waren, hätten sie „spontan zugesagt“.