Die Preise auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt für gebrannte Mandeln, Glühwein und Hot Aperol sind relativ stabil. Wir haben einige Geheimtipps für Sparfüchse.

Ludwigsburg : Emanuel Hege (ehe)

Auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt herrscht bereits am zweiten Tag beste Adventslaune unter festlichem Lichterzauber. Reisegruppen werden im Bus angekarrt, Mitarbeiter aus den umliegenden Büros machen Mittagspause, und Gruppen von Schülern schlendern über den Marktplatz.

 

Wer dachte, die Inflation könnte die Freude an der Rückkehr des Weihnachtsmarktes trüben, der irrt. Die Preise für Glühwein, Bratwurst und gebrannte Mandeln sind relativ stabil – teilweise sogar rückläufig. Einige Beispiele für einen Preisüberblick.

1. Glühwein

Der Glühwein auf dem Barock-Weihnachtsmarkt kostet wie im vergangenen Jahr zwischen 4 und 5 Euro. Bei den Ständen auf dem Arsenalplatz und im Zentrum des Weihnachtsmarktes, also rund um den Brunnen und das Karussell, liegt der Preis bei 4,50 Euro für 200 Milliliter. Am Rand des Marktes kommen Besucher jedoch günstiger weg.

Der Stand „Toni Maroni“ in der Asperger Straße bietet – wie in den vergangenen Jahren – Glühwein für 4 Euro an. Auch beim AWO-Stand neben der evangelischen Stadtkirche kostet der Glühwein nur 4 Euro.

Budenzauber ohne Preisschock. Foto: Simon Granville

Ein Geheimtipp sind zudem die Stände in der Eberhardstraße hinter der katholischen Kirche: Dort gibt es keine Menschenmassen, der Weihnachtsmarkt wirkt unaufgeregt und gemütlich. Mehrere Stände bieten dort relativ günstige Preise. Glühwein für vier Euro gibt es unter anderem beim Stand des Jugendfarmvereins und der Designagentur „weadyou“.

„Eigentlich sind wir von Tourismus & Events davon ausgegangen, dass der Glühweinpreis sich bei 5 Euro einpendeln wird“, sagt Weihnachtsmarkt-Planer Christoph Adels. „Das ist aber nur die Ausnahme.“

2. Gebrannte Mandeln und Süßes

Auch die beliebten 100-Gramm-Tüten gebrannter Mandeln bleiben im Preis stabil. An allen größeren Süßigkeitenständen liegt der Preis bei 4 Euro. Sparfüchse müssen nach Sonderangeboten Ausschau halten, die es – wenn überhaupt – unter der Woche und tagsüber gibt.

Auch ein Crêpe mit Zimt und Zucker ist weiterhin erschwinglich. Tipp der Redaktion: Bei einem Zimt-Zucker-Crêpe für 5 Euro lieber weitersuchen – es gibt mehrere Stände, die Crêpes für 4 Euro anbieten.

Die Preise für Süßes, Deftiges und Getränke seien im Vergleich zum Vorjahr nicht gestiegen, sagt Christoph Adels. Obwohl die laufenden Kosten für Personal, Einkauf und Lieferungen für die Beschicker gestiegen seien, würden diese Erhöhungen laut Adels nicht an die Kunden weitergegeben.

3. Hot Aperol

Der Weihnachtsmarkt-Trend der vergangenen Jahre ist definitiv der warme, etwas abgewandelte Aperol Spritz. Auf dem Barock-Weihnachtsmarkt gibt es ihn in unterschiedlichsten Varianten und zu verschiedenen Preisen. Auf dem Arsenalplatz verkaufen beispielsweise das Restaurant „Zum Badgarten“ und das Café „Ennui“ an ihren Ständen 200 Milliliter Hot Aperol für 6,50 Euro – ein durchschnittlicher Preis. Besonders teuer ist der Hot Aperol am Stand „Chez Louis“: Der „Heiße Weißwein Aperol“ kostet dort acht Euro.

Wer sparen will und offen für eine Aperol-Alternative ist, findet beim Gyrosstand am Übergang zur Unteren Marktstraße den sogenannten „Hot Sarti Sprizz“ für unschlagbare fünf Euro. Der Hauptunterschied zwischen Sarti und Aperol liegt im Geschmack: Sarti Rosa ist fruchtiger und süßer, mit Noten von Blutorange, Mango und Maracuja, während Aperol eher herb und bitter ausfällt.