Basketball: Aufstiegsrunde Zum Abschluss noch ein Sieg gegen den Gesamtsieger

Letzter Auftritt vor der Sommerpause: Tauras Ulevicius (mit Ball) Foto: Maximilian Hamm
Letzter Auftritt vor der Sommerpause: Tauras Ulevicius (mit Ball) Foto: Maximilian Hamm

Die Entscheidung war bereits davor gefallen: Den Fellbacher Basketballern gelingt am Ende ein 90:79-Erfolg gegen den Pro-B-Aufsteiger aus Elchingen.

Rems-Murr: Thomas Rennet (ren)
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Fellbach - Tauras Ulevicius ist am Sonntagabend per Freiwurf der abschließende Treffer der Basketballer des SV Fellbach gelungen. Die Gastgeber haben in der Gäuäckerhalle I – wie schon beim 89:52-Erfolg zehn Tage zuvor gegen die Baskets Limburg – noch einmal ihre Heimstärke präsentiert und den Baskets Elchingen ihre erste Niederlage in dieser Aufstiegsrunde beigefügt. Der 90:79-Sieg hatte allerdings keinen Einfluss mehr auf die Hierarchie unter den drei Konkurrenten aus der Regionalliga Südwest. Der Verbund aus Elchingen darf als Erster nach einem Jahr wieder zurück in die Pro B, dem SV Fellbach bleibt nach der Sonderschicht mit eben auch zwei Auswärtsniederlagen der zweite Platz. Andreas Tsiminos hätte sich nach der umfangreichen Vorbereitung unter dem Trainer Ignas Sijanas in Elchingen und vor allem in Limburg mehr erhofft. „Wir haben aber nicht zu Unrecht an dieser Aufstiegsrunde teilgenommen, das haben wir gezeigt“, sagte der Abteilungsleiter des SV Fellbach, der mit seinem Engagement im Hintergrund den späten Fortgang des Geschehens unter anderen Vorzeichen  – sehr, sehr lange nach dem neuerlichen von Coronaviren verursachten Saisonabbruch im Oktober 2020 – überhaupt ermöglicht hatte.

Die Gäste aus Elchingen spielen nächste Saison in der Pro B

Die letzten Zweifel an ihrer Beförderung in die Pro B, die gemeinsam mit dem größeren Bruder Pro A die zweite Organisationsebene im professionellen deutschen Basketballsport bildet, hatten die Baskets Elchingen bereits vor dem letzten Spiel beseitigt. Am Samstagabend setzte sich das Team um den herausragenden Spielmacher Sebastian Schmitt mit 76:54 bei den Baskets Limburg durch. Die versierteste Mannschaft dieser Aufstiegsrunde war damit schon vor der Fahrt zum SV Fellbach uneinholbar an der Spitze des Klassements. Die finale Folge der Serie am Sonntag in der Gäuäckerhalle I, die aus Sicht von Andreas Tsiminos besser ein echtes Finale der Serie hätte werden sollen, war nun ohne Bedeutung für den Ausgang der Aufstiegsrunde. Ohne Bedeutung war sie für den Abteilungsleiter des SVF deshalb aber nicht. Ihm war die gute Vorstellung zum Schluss wichtig. „Die Spieler hat die Aufstiegsrunde weitergebracht. Sie haben dabei viel Erfahrung sammeln können – und nicht die schlechteste.“

Der SV Fellbach ist in heimischer Halle erneut stark

Die Männer in Rot waren am Sonntagabend gegen den Aufsteiger, der es in der Defensive zunächst ein wenig lockerer angehen ließ als gewöhnlich, von Beginn an vorne – und blieben da auch. Nach den ersten 20 Spielminuten gingen die Basketballer des SV Fellbach mit einer 48:35-Führung in die Kabinen. Eben daran knüpften Lars Berger (20 Punkte), Daniel Eisenhardt (16 Punkte) und ihre Mitspieler nach der Rückkehr aufs Feld an. Bis Tauras Ulevicius per Freiwurf der letzte Treffer für sein Team an diesem Sonntag gelang, der letzte Treffer für sein Team in dieser Aufstiegsrunde. Am Gesamtergebnis der Bemühungen der drei Aufstiegsanwärter war an diesem Tag nicht mehr zu rütteln. Die Entscheidung war bereits gefallen: Der ehemalige Bundesliga-Akteur Sebastian Schmitt und die Baskets Elchingen werden für ihre insgesamt drei Siege mit der Beförderung in die Pro B belohnt.

Der SV Fellbach wird wohl auch in der nächsten Saison in der Regionalliga Südwest antreten – es sei denn, für den Zweiten öffnet sich als Nachrücker noch eine Tür zur nächsthöheren Spielklasse, der Pro B. „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Das war irgendwo noch ein schöner Abschluss“, sagte Andreas Tsiminos. SV Fellbach: Berger (20), Eisenhardt (16), Ulevicius (15), Gillette (14), Sermokas (13), Arbinger (5), Urbansky (4), Azemovic (3), Mandic, Armbrust, Habtemichael, Golder.




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