Routine als großer Pluspunkt, dazu einige vielversprechende Talente: Mit dieser Truppe holte Aufsteiger VfL Sindelfingen die Meisterschaft in der Landesliga. Foto: privat
Selbstbewusst hatten die Landesliga-Basketballer des VfL Sindelfingen schon vor der Saison den Durchmarsch in die Oberliga als Ziel angegeben. Und genau das ist ihnen auch gelungen.
Michael Schwartz
16.04.2026 - 12:08 Uhr
Durchmärsche sind im Sport eher die Ausnahme als die Regel. Die Basketballer des VfL Sindelfingen hatten die Landesliga aber von Anfang an als Zwischenstation auf dem Weg von der Bezirksliga in die Oberliga gesehen. „Diesen Plan haben wir erfolgreich in die Tat umgesetzt“, freut sich Kapitän Arber Shabani.
Die Puzzleteile, die eingesammelt wurden, als das Projekt startete, hätten sich gut zusammengefügt. Zu einigen Ausnahmespielern gesellten sich verheißungsvolle Talente. „Die Mannschaft bringt eine gewisse Reife mit – und damit kann man sich sportlich auf das Wesentliche fokussieren“, erklärt Shabani, dass Erfahrung die Basis für den Erfolg war.
Routine ist einer der großen Pluspunkte des VfL Sindelfingen
Mit dieser Routine überzeugte die Truppe, die längst als Champion feststand, auch im letzten Punktspiel. Das Saisonfinale gegen die Panthers Villingen-Schwenningen II war ein Schaulaufen vor der großen Meisterfeier. „Wir wollten natürlich nochmal gewinnen, sind aber trotzdem locker rangegangen“, erzählt Shabani.
Das Hauptaugenmerk sei darauf gelegen, denjenigen viel Spielzeit zu geben, die sonst weniger zum Einsatz kamen. „Wir haben direkt das Tempo vorgegeben, und als wir uns ein gewisses Polster aufgebaut haben, gingen die Starter vom Feld, und die anderen durften zeigen, was sie draufhaben“, nickt der Kapitän, der mit 26 Zählern Topscorer seiner Mannschaft war.
Auch die Familien feierten den Durchmarsch kräftig mit. Foto: privat
VfL Sindelfingen feiert die Meisterschaft mit einer Grillparty
Über 30:19 nach dem ersten Viertel zogen die Gastgeber zur Pause auf 53:31 davon. Nach dem dritten Quarter stand es 74:56, bis zum 99:80-Endstand brannte nichts mehr an. Anschließend wurde neben der Halle gegrillt, die gesamte Abteilung war zur Party eingeladen, und die meisten sind auch gekommen.