Basketball-Landesliga Männer Neuer Tabellenzweiter VfL Sindelfingen schaut inzwischen auch auf die Tabelle

Ali Tomaras-Hijazi war einer von vier Akteuren beim VfL Sindelfingen, die zweistellig punkteten. Foto: Stefanie Schlecht

Als Aufsteiger in die Basketball-Landesliga gab sich der VfL Sindelfingen anfangs bescheiden. Inzwischen ist die Hinrunde fast rum, und das Team ist Zweiter. Der erneute Aufstieg winkt.

Mit einem 88:44-Pflichtsieg gegen den Vorletzten BG Bodensee haben die Landesliga-Basketballer des VfL Sindelfingen Platz zwei zurückerobert, der – je nach Konstellation in den Klassen darüber – zum direkten Aufstieg oder zur Teilnahme an der Relegation berechtigen würde. „Nach knapp der Hälfte der Saison geht der Blick tatsächlich auf die Tabelle“, räumt Kapitän Arber Shabani ein. Der Durchmarsch war zwar nicht das erklärte Ziel der routinierten Truppe, aber inzwischen liegt er mehr als nur im Bereich des Möglichen.

 

Die jüngste Leistung gegen das Kellerkind vom schwäbischen Meer sei „absolut in Ordnung“ gewesen, nickt der Spielführer. „Zu keinem Zeitpunkt hätte uns der Gegner irgendwie gefährlich werden können.“ Bereits zu Beginn zogen die Gastgeber auf 19:2 davon, ehe die Gäste bis zum Ende des ersten Viertels zumindest auf 19:10 verkürzen konnten. Dieser kleine Lauf war allerdings nur ein Strohfeuer. Über 44:20 und 71:32 waren die Hausherren nach dem zweiten und dritten Abschnitt längst weit enteilt.

VfL Sindelfingen lässt nur 44 Punkte der BG Bodensee zu

Dass sie in der Defense einen ordentlichen Job ablegten, beweist schon die niedrige Punktzahl für den Kontrahenten, der lediglich zu sechst angereist war und damit auch konditionell Probleme bekam. VfL-Coach Milton West hingegen konnte die Spielzeit ausgeglichen verteilen und einiges ausprobieren, das in den Einheiten unter der Woche aufgrund von krankheits- und verletzungsbedingt fehlenden Akteuren nicht möglich gewesen war. „Wir sind einige neue Spielzüge und Systeme gelaufen“, erklärt Shabani, der das Timing und das ausgiebige Bewegen des Balles ausdrücklich lobte.

„Das alles wirkte aber auch eher wie ein Trainingsspielchen für uns“, gab er zu. Womit auch erklärt wäre, warum es die Sindelfinger zum Ende hin etwas schleifen ließen. „Da waren wir nachlässig und gedanklich woanders. Die Fehler entstanden schon im Kopf.“ Shabani selbst war mit 17 Zählern Topscorer seiner Mannschaft, auch Radojica Bozovic (16), Alexander Schiff (15) und Ali Tomaras-Hijazi (14) punkteten zweistellig. Sie und ihre Kollegen müssen nur noch einmal in diesem Kalenderjahr ran. Am Samstag (15.15 Uhr) geht es zum Drittletzten TSG Ehingen, wo Rang zwei untermauert werden soll.

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