Nur mit acht Spielerinnen traten die Malmsheimer Basketballerinnen am Sonntag die Reise zum Regionalliga-Auswärtsspiel bei der Zweitvertretung des USC Heidelberg an. „Es war uns daher schon vorher klar, dass das Spiel anders als das Hinspiel laufen würde“, betonte Malmsheims Trainerin Lisa Bonds angesichts der vielen Krankheitsfälle in ihrem Team. Das Hinrundenspiel hatten die TSV-Damen im November noch klar mit 78:42 für sich entscheiden können. In Heidelberg war es eine Partie auf Augenhöhe.
Dabei offenbarten die Malmsheimerinnen zunächst Anlaufschwierigkeiten und lagen nach dem ersten Viertel zurück (9:15). In einer extrem schnellen, körperbetonten Partie gelang es dem TSV aber im zweiten Viertel in Führung zu gehen. Auch vor dem Schlussviertel lagen die Gäste noch in Front. Doch in den letzten zehn Minuten drehte der USC die Partie und gewann im Schlussspurt mit 49:53 (27:21). „Es war eine bittere Niederlage“, resümierte Trainerin Bonds. „Am Ende war es sicher auch eine Kraftfrage, weil wir nicht so wie üblich durchwechseln konnten.“ Topscorerinnen des Spiels waren Sharon Anderson und Janina Dzubba mit je 13 Punkten. Nach der Niederlage in Heidelberg rutschen die TSV-Damen in der Regionalliga auf Rang sieben ab, sind als Aufsteiger aber weiterhin nah dran, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
Malmsheimer Männer weiter im Höhenflug
Den Aufwärtstrend bestätigen konnten die Männer des TSV Malmsheim in der Landesliga. Beim TV Obertürkheim siegte das Team von Manuel Martinez mit 89:81 und feierte damit den fünften Sieg in Serie. Dabei konnten vor allem Aufbauspieler Florian Meilands und Luis Müller überzeugen. Während Meilands 29 Punkte erzielte und dabei 17 seiner 18 Freiwurfversuche treffen konnte, wusste Müller in Korbnähe Akzente zu setzen. „Spiele in Obertürkheim sind immer schwierig“, erklärte Trainer Martinez. „Aber unser Team läuft jetzt richtig rund in der Rückrunde. Wir haben viel mehr Optionen und spielen so stabil wie in den letzten Jahren.“
Leonberg ohne Mühe in Kornwestheim
Einen Kantersieg in fremder Halle durfte der SV Leonberg/Eltingen feiern. Gegen eine überwiegend aus jungen Spielern bestehende Kornwestheimer Mannschaft hatte der SV leichtes Spiel und siegte mit 102:45 (62:19). In einer schon vor der Halbzeit entschiedenen Partie waren vor allem Jochen Mikait (32 Punkte) und Sven Schewior (22 Zähler) nicht zu stoppen gewesen. Die Leonberger Basketballer haben den Blick bereits auf den kommenden Sonntag gerichtet. Denn dann gastiert mit Zuffenhausen der ungeschlagene Landesliga-Tabellenführer im Sportvereinszentrum. „Wir haben leider zu viele Punkte liegengelassen, um dem Spiel mehr Bedeutung geben zu können“, hadert Leonbergs Trainer Niko Tokas. „Aber wir werden natürlich alles geben!“