Basketball Pro B: SV Fellbach Als Tabellendritte in die Aufstiegsrunde
Die Basketballer des SV Fellbach gewinnen mit 89:87 gegen den Tabellenletzten aus Würzburg und blicken nun auf das Team der Hertener Löwen, den Gegner im Achtelfinale.
Die Basketballer des SV Fellbach gewinnen mit 89:87 gegen den Tabellenletzten aus Würzburg und blicken nun auf das Team der Hertener Löwen, den Gegner im Achtelfinale.
Die Basketballer des SV Fellbach haben die Runde in der dritthöchsten Spielklasse Pro B nach dem sechsten Sieg in Serie auf dem dritten Tabellenplatz abgeschlossen. Damit hat die Mannschaft um den Trainer Kristiyan Borisov ihre Leistung aus der vergangenen Saison wiederholt. Sie ist diesmal insofern bemerkenswert, als die Verantwortlichen der Abteilung vor dieser Saison fast den kompletten Kader ausgetauscht hatten. Am Samstagabend setzten Mateus Rodrigues und seine Teamgefährten sich gegen den Tabellenletzten Würzburg Baskets-Akademie knapp mit 89:87 durch. Das Ergebnis war im Nachhinein aber für die Platzierung im Klassement unerheblich, da der Verbund der BG Hessing Leitershofen sein finales Spiel zeitgleich verlor und deshalb nicht mehr am SV Fellbach vorbeiziehen konnte. Nach dem Osterwochenende beginnt die Aufstiegsrunde.
Kristiyan Borisov hat am Samstag sehr kurzfristig seinen Spielplan ändern müssen. Mark Golder und Jermey Kolev hatten verletzungsbedingt abgesagt, Travis Davis hatte aus privaten Gründen nicht mit dabei sein können. Klar war gewesen, dass Brian Butler und Mikey De Sousa ausfallen würden. Das alles hatte zur Folge, dass Nik Schlipf, Tyseem Lyles, Jakob Hanzalek und Mateus Rodrigues nur wenige Verschnaufpausen bekamen. Die Begegnung mit dem designierten Absteiger aus Würzburg war recht ausgeglichen, eine halbe Minute vor Schluss stand es 87:87. Doch dann schnappte Mateus Rodrigues sich den Ball und verwandelte mit der allerletzten Aktion zum 89:87-Endstand. Kristiyan Borisov wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen, um die Siegesserie auszubauen. Und so ein bisschen haben die Fellbacher Basketballer in dieser Saison auch das Glück der Tüchtigen. Wieder einmal konnten sie sich in einem engen Spiel durchsetzen. Wieder einmal haben sie sich belohnt.
Die Belohnung heißt Aufstiegsrunde, in die sie im Achtelfinale mit dem Heimrecht starten. Am 11. April, 18 Uhr, stellt der Tabellensechste der Nordstaffel sich in der Gäuäckerhalle I in Fellbach vor. Das Team der Hertener Löwen weist in der Statistik 13 Siege und 13 Niederlagen aus. Erst im vergangenen Jahr war der erfahrene Verbund um den Trainer Robin Singh – mit 28,2 Jahren Altersdurchschnitt – von der Ersten Regionalliga West in die Pro-B-Liga aufgestiegen.
„Gegen so eine Mannschaft haben wir in dieser Saison noch nicht gespielt, das wird eine große Herausforderung. Aber wir sind das bessere Team“, sagt Kristiyan Borisov. Tatsächlich waren die Gegner in der Südstaffel zumeist deutlich jünger aufgestellt. Der Coach des SV Fellbach möchte gern den Schwung aus der jüngsten Erfolgsserie mit in die Aufstiegsrunde nehmen. Das Rückspiel in der Rosa-Parks-Halle in Herten, rund 450 Kilometer entfernt von der Fellbacher Heimstätte gelegen, steht am 17. April (20 Uhr) auf dem Programm. Sollte die Bilanz der beiden Teams nach diesen beiden Begegnungen ausgeglichen sein, hätten Mateus Rodrigues und seine Mitstreiter im Entscheidungsspiel Heimrecht. Spieltermin wäre der 19. April, Spielbeginn dann voraussichtlich um 16 Uhr.
SV Fellbach: Schlipf (23), Rodrigues (20), Lyles (18), Hanzalek (9), Okafor (9), Gerlinger (8), Billinger (2), Dickgiesser.