Basketball Regionalliga TSV-Frauen sind von Beginn an hellwach
Die Regionalliga-Basketballerinnen aus Malmsheim nehmen Revanche am MTV Stuttgart II. Die TSV-Männer erhalten einen schweren Dämpfer im Aufstiegsrennen.
Die Regionalliga-Basketballerinnen aus Malmsheim nehmen Revanche am MTV Stuttgart II. Die TSV-Männer erhalten einen schweren Dämpfer im Aufstiegsrennen.
„Uns war wichtig, nicht den Anfang und nach der Halbzeit zu verschlafen. Das konnten wir umsetzen“, sagte Trainerin Lisa Bonds nach dem 60:48-Erfolg ihres TSV Malmsheim im Regionalliga-Duell gegen den MTV Stuttgart II.
Bonds wollte anders als zuletzt von Anfang an gut ins Spiel finden. „Das war unser erstes Ziel“, betonte die Trainerin. Dieses erreichte ihre Mannschaft um Janina Dzubba (18 Punkte) mit einem 21:15-Vorsprung.
Auch nach der Pause hatte sich das Team vermehrt schwergetan, auch hier forderte Bonds eine Wende. „Das darf nicht passieren, sonst bleiben wir nicht in dem Spiel. Das war unser nächstes Ziel“, skizzierte die Trainerin. Ihre Spielerinnen setzten die Marschroute um, gewannen das dritte Viertel 14:12.
Im finalen Durchlauf legte Malmsheim vor allem defensiv zu, gewann diesen 13:5. „Wir haben uns gefreut, dass wir gegen einen vermeintlich besseren Gegner zeigen konnten, dass wir uns über die Saison verbessert haben“, sagte Bonds, die mit der defensiven Mannschaftsleistung sehr zufrieden war.
Weit weniger zufriedenstellend verlief das Wochenende für die Männer des TSV Malmsheim, die vor heimischer Kulisse in der Landesliga gegen den TSB Schwäbisch Gmünd mit 54:79 eine deutliche Abreibung kassierten. Durch die zweite Niederlage gegen einen Top-Drei-Konkurrenten liegt der TSV wieder zwei Zähler hinter Spitzenreiter TV Nellingen und bekommt für den Relegationsplatz gehörig Druck durch die heranrückenden Gmünder, die bei aktuell einem Spiel weniger nur noch vier Punkte Rückstand auf Malmsheim aufweisen.
Auf Platz vier steht der SV Leonberg/Eltingen, der gegen die Sportvg Feuerbach einen souveränen 83:45-Heimerfolg feiern konnte. Das Team um Jochen Mikait (30 Punkte) konnte vor allem das dritte Viertel mit 23:7 deutlich für sich entscheiden.
„Wir mussten eine Antwort geben“, verwies Trainer Niko Tokas auf die Defensivleistung der Vorwoche, gegen Feuerbach gefiel dem Trainer die Verteidigung seines Teams deutlich besser. „Konsequent, aggressiv und konzentriert“, beschrieb er die Defensive. Es war wichtig, darüber schnelle Konter einzuleiten, da sich sein Team mit den erfahrenen Gegnern teils schwertat. „Wir brillieren normalerweise gegen die jungen, dynamischen Teams mit wenig Erfahrung. Da tun wir uns leichter als gegen alte Füchse, die mit allen Wassern gewaschen sind“, meinte Tokas.