Bauarbeiten in Leonberg Servus, TSG: Die letzten Erinnerungen fallen

Von slo 

Wo einst gekickt wurde, sollen schon bald Wohnhäuser stehen.

Die Bagger beißen sich durch die Überbleibsel des TSG-Geländes. Foto: factum/Simon Granville
Die Bagger beißen sich durch die Überbleibsel des TSG-Geländes. Foto: factum/Simon Granville

Leonberg - Das Dach ist schon zu weiten Teilen weg, der Rest wird in den nächsten Tagen folgen. Im Auftrag des Kölner Bauträgers Pandion reißt das Leonberger Unternehmen Schwarz gerade die Jahnhalle und das ehemalige Vereinslokal „Turnerheim“ ab. Beide waren über Jahrzehnte die Anlaufstelle der Aktiven der TSG Leonberg. Doch mit der Fusion der TSG mit dem TSV Eltingen zum neuen Großverein hat sich das Sportgeschehen an die Bruckenbachstraße und auf den Engelberg verlagert.

Auf dem einstigen TSG-Gelände baut Pandion insgesamt zehn mehrgeschossige Wohnhäuser unterschiedlicher Form und Größe mit rund 150 Wohnungen. 25 Prozent der Wohnfläche, so ist es mit der Stadt Leonberg vereinbart, sollen als bezahlbarer Wohnraum ausgewiesen werden. Der Abriss der beiden Häuser dürfte zum Ende der Woche beendet sein. Danach werden die Arbeiter auf dem Gesamtgelände, das auch den ehemaligen Sportplatz umfasst, eine Baugrube ausheben, um dann mit den eigentlichen Bauten zu beginnen. Das Unternehmen Pandion rechnet je nach Corona-Entwicklung mit einer Bauzeit von zwei bis drei Jahren.




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