Bauarbeiten in Ludwigsburg Die Hauptverkehrsader soll leiser werden

Pendler ärgern sich, Anwohner freuen sich: Die Stadt bringt einen neuen lärmoptimierten Belag auf die Frankfurter Straße auf. Die Baustelle dauert bis Ende September.

Die Frankfurter Straße bleibt bis Ende der Baustelle im September zweispurig. Der neue Blitzer soll auch danach dazu beitragen, den Straßenlärm zu mindern. Foto: factum/Granville
Die Frankfurter Straße bleibt bis Ende der Baustelle im September zweispurig. Der neue Blitzer soll auch danach dazu beitragen, den Straßenlärm zu mindern. Foto: factum/Granville

Ludwigsburg - Schlechte Nachrichten für Pendler: Die Frankfurter Straße, eine der Hauptverkehrsadern Ludwigsburgs, wird bis Ende September eine Dauerbaustelle sein – und damit auch eine potenzielle Stauquelle. Die Stadt bringt dort sogenannten lärmoptimierten Fahrbahnbelag auf, um die Anwohner von Straßengeräuschen zu entlasten. Zudem sanieren die Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim auf einem Teil der Baustelle die Gas- und Wasserleitungen. Die Kosten für die Bauarbeiten auf knapp 600 Metern Wegstrecke liegen bei knapp 700 000 Euro.

Die Arbeiten haben bereits vergangene Woche in den Pfingstferien an der Kreuzung zur Katharinenstraße begonnen und sollen Abschnitt für Abschnitt bis zur Höhe der Reuteallee an der Heilbronner Straße vorangetrieben werden. Die Bauarbeiter beginnen mit der Strecke stadteinwärts, anschließend werden die Spuren, die normalerweise stadtauswärts führen, gesperrt. Während der ganzen Zeit der Baustelle ist die sonst vierspurige Straße also nur zweispurig befahrbar – eine Spur pro Richtung. Zudem sind die Abzweigungen in dem Abschnitt, der gerade saniert wird, gesperrt. Dies betrifft die Katharinen-, die Hirschberg- sowie die August-Bebel-Straße.

Stadtauswärts dauert es länger als stadteinwärts

Die Arbeiten auf den Spuren stadtauswärts werden nach Angaben von Achim Leban, dem Abteilungsleiter für Straßen- und Brückenbau in Ludwigsburg, länger dauern, weil dort die Leitungen unter der Straße ausgetauscht werden müssen. Die Arbeiten auf dem Abschnitt nahe der Schubart-Schule sollen erst in den Sommerferien beginnen.

Bereits 2014 wurde das Teilstück zwischen der Monreposstraße und der Katharinenstraße mit lärmoptimiertem Belag saniert. Laut Achim Leban könne das den Straßenlärm deutlich wahrnehmbar reduzieren, um rechnerisch bis zu vier Dezibel. Eine Reduktion des Lärms hat die Stadt aber bereits auf einem ganz anderen Weg erreicht: Ein vor Kurzem aufgestellter Säulenblitzer bremst schnelle Fahrer aus. Auch nach der Baustellenzeit.




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