Die Arbeiten an einer maroden Stützwand der B29 bei Winterbach ziehen sich. Was das für Verkehrsteilnehmer bedeutet – und wer ausweichen muss.

Rems-Murr : Frank Rodenhausen (fro)

Seit Ende Oktober laufen an der B 29 zwischen Schorndorf und Winterbach (Rems-Murr-Kreis) Sanierungsarbeiten an einer Stützwand. Es geht um Fugen und Beton, die in die Jahre gekommen sind. Doch der November zeigte sich von seiner nassen Seite. Jetzt steht fest: Die Bauzeit verlängert sich.

 

Wie das Regierungspräsidium (RP) Stuttgart mitteilt, sollen die Hauptarbeiten nun bis zum 23. Dezember abgeschlossen werden. Restarbeiten könnten sich bis ins Frühjahr 2026 ziehen.

Wirtschaftsweg verengt, B29 bleibt frei für Verkehrsteilnehmer

Betroffen ist der parallel verlaufende Wirtschaftsweg auf der Südseite. Dort ist es enger geworden: Baken regeln den Verkehr. Fußgänger und Radfahrer kommen trotzdem durch. Auch für Landwirte wurde eine Lösung gefunden: Sie weichen auf benachbarte Wege aus. Die B 29 selbst bleibt laut dem RP von den Bauarbeiten unberührt.

Rund 60.000 Euro investiert der Bund in die Maßnahme – ein vergleichsweise kleiner Betrag, der aber wichtig ist für die Erhaltung der Infrastruktur. Das Ziel laut der Behörde ist, die Dichtigkeit der Fugen wiederherzustellen und die Standsicherheit der Stützwand langfristig zu sichern. Gearbeitet werde ausschließlich abseits der Fahrbahn.

Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die Verzögerung. Aktuelle Infos zu Baustellen im Land gibt es unter www.verkehrsinfo-bw.de.