Bauprojekt Hangweide Kernen Verkehr kann wieder von Stetten nach Rommelshausen rollen

Fast ein halbes Jahr ging zwischen Stetten und Rommelshausen nichts – jetzt kann der Verkehr wieder rollen. Foto: IMAGO/Rolf Poss

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen wird die seit Sommer gesperrte Kreisstraße für Autos und Lastwagen wieder freigegeben. In einer Übergangszeit gilt allerdings erst mal Tempo 50.

Rems-Murr: Sascha Schmierer (sas)

Kurz vor Weihnachten kann der Verkehr in Kernen wieder rollen: Die als Verbindungsstraße zwischen den beiden Teilorten Stetten und Rommelshausen dienende K 1857 wird nach einer fast halbjährigen Bauzeit rechtzeitig vor den Feiertagen wieder freigegeben. Gemeinde, Landkreis und Projektgemeinschaft Hangweide ziehen eine positive Bilanz.

 

Noch finden an der Kreisstraße noch kleinere Restarbeiten statt, nach der Verkehrsabnahme wird die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben – seit diesem Dienstag ist auf der wichtigen Verbindungsachse wieder Normalität eingekehrt.

Die milde Witterung war für die Restarbeiten geradezu ideal

In den vergangenen Tagen wurde der Asphaltbelag eingebaut, die Schutzplanken im Bereich des Beibachs montiert und die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht. Laut Rathaussprecher Sascha Baumann waren die milden Wetterverhältnisse geradezu optimal für den Schlussspurt. Auch die Bushaltestellen sind barrierefrei fertiggestellt.

Die Projektgemeinschaft, bestehend aus der Gemeinde Kernen, der LBBW Immobilien und der Kreisbaugesellschaft Waiblingen, zieht gemeinsam mit der Landkreisverwaltung eine positive Bilanz. Bürgermeister Benedikt Paulowitsch: „Ich freue mich für alle Pendler sowie alle Anwohner unserer beiden Ortsteile, dass wir die Bauzeit erheblich straffen konnten. Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle, die in den zurückliegenden Wochen und Monaten von den Umleitungen betroffen waren.“

Der Bürgermeister hatte sich mit pragmatischen Lösungsansätzen persönlich für eine Beschleunigung des Bauablaufs eingesetzt. „Mein besonderer Dank gilt der Verkehrsbehörde des Rems-Murr-Kreises und dem Bauunternehmen Schwenk, die das Projekt ausgesprochen kooperativ begleitet und damit maßgeblich zur schnellen Wiedereröffnung beigetragen haben.“

„Konstruktive Zusammenarbeit bringt pünktlichen Erfolg“

Landrat Richard Sigel ergänzt: „Es ist schön, zu sehen, wie dieses Projekt Hand in Hand mit der Gemeinde Kernen pünktlich zum Abschluss gekommen ist.“ Dass der Verkehr noch vor Weihnachten wieder rollen könne, zeige, was durch konstruktive Zusammenarbeit möglich ist.

Den Beteiligten ist bewusst, dass die Sperrung für viele Menschen mit erheblichen Umwegen verbunden war. Die K 1857 ist ab Dienstagnachmittag in beide Fahrtrichtungen befahrbar. Zunächst gilt wegen der weiterhin bestehenden Baustellenausfahrten eine vorübergehend auf Tempo 50 reduzierte Höchstgeschwindigkeit.

Auch der Fuß- und Radweg ist wieder nutzbar. Auf einem kurzen Teilstück müssen Radler allerdings vorübergehend noch absteigen. Die umgebaute Bushaltestelle wird vorerst noch nicht von Linienbussen angefahren, da die Erschließung des Quartiers Hangweide derzeit noch nicht abgeschlossen ist. Sobald die Anbindung zu den Bushaltestellen fertiggestellt ist, wird der Linienbetrieb aufgenommen.

 Im kommenden Sommer ist eine erneute Sperrung angesetzt

Ganz abgeschlossen ist das Projekt allerdings noch nicht: Für die bauliche Anbindung der Friedrichstraße muss die Kreisstraße voraussichtlich noch einmal für etwa sechs Wochen voll gesperrt werden. Die Komplexität dieser Arbeiten lässt eine Ausführung im fließenden Verkehr leider nicht zu. Um die Belastung möglichst gering zu halten, arbeiten alle Beteiligten daran, diese Maßnahme in die verkehrsärmere Sommerzeit zu legen.

Weitere Themen

Weitere Artikel zu Kernen Verkehr Straßenbau