Baustelle der ICE-Trasse bei Hohenstadt Entspannung - aber nicht für alle

Das Förderband aus dem Tunnel soll zumindest ein Problem lösen Foto: Horst Rudel
Das Förderband aus dem Tunnel soll zumindest ein Problem lösen Foto: Horst Rudel

Weniger Schmutz auf den Straßen und Vorschläge zu ausstehenden Entschädigungen: Was die Baustelle der ICE-Trasse bei Hohenstadt angeht, atmet aber nicht jeder Betroffene auf.

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Hohenstadt - Was die Großbaustelle für das Bahnprojekt Stuttgart – Ulm angeht, zeichnet sich in Hohenstadt zumindest eine wenig Entspannung ab. Heute geht ein Förderband in Betrieb, das den Schutt direkt aus dem Steinbühltunnel herausschafft, und damit den Lärm und den Schmutz im Ort verringern soll. Bewegung ist auch in das Verfahren um die nach wie vor ausstehenden Entschädigungszahlungen gekommen.

Eine Lösung für die kommunalen Belange sowie für das Anliegen eines Privatmannes scheint gefunden. Eine schriftliche Vereinbarung steht allerdings noch aus. Was die Forderungen des Landwirts Daniel Buck betrifft, ist an eine Vereinbarung aber noch nicht zu denken. Für die rund 18 Hektar Land, die er abtreten musste, wurde ihm von der Bahn ein „Nutzungsausfall“ in Höhe von 3519 Euro angeboten.

Buck hält diese Summe, angesichts dessen, dass seine Existenz auf dem Spiel steht, für „unmoralisch“. Bei der Bahn versteht man nicht, weshalb die Zahlung ausgeschlagen wurde. Einem Verfahren zur Festsetzung der endgültigen Entschädigungssumme, hätte ja dennoch nichts entgegengestanden, heißt es.




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