An diesem Montag beginnen umfangreiche Arbeiten am ESG-Parkplatz in Bernhausen. Das bringt für Autofahrer einige Unannehmlichkeiten mit sich.

Autofahrer in Filderstadt müssen von 28. November an mit einigen Unannehmlichkeiten rechnen. Rund um den Parkplatz an der Sporthalle des Elisabeth-Selbert-Gymnasiums (ESG) starten umfangreiche Bauarbeiten. Der Kanal unter dem Parkplatz muss ausgewechselt werden, erklärt Klaus Pascher, der Leiter des städtischen Tiefbauamts. Um das zu bewerkstelligen, muss die Zufahrt zum ESG-Parkplatz am Kinderhaus, das sich aktuell im Bau befindet, gesperrt werden. Wer aus Richtung Gymnasium kommt, wird dann über eine neue provisorische Ausfahrt, die errichtet wurde, vom Parkplatz abfahren können.

Der Fortschritt der Bauarbeiten hängt von der Witterung ab

Das wohl größte Problem für Autofahrer: Ab diesem Montag muss auch die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Bernhausen und Bonlanden gesperrt werden. In die entgegengesetzte Richtung wird die Fahrt jedoch möglich sein. „Da werden uns alle verfluchen, aber wird kriegen es nicht anders hin“, bekennt Klaus Pascher. Um den neuen Kanal einsetzen zu können, werde man beispielsweise auch einen Kran aufstellen müssen. Autofahrer, die nach Bonlanden wollen, werden während der Bauphase zwangsläufig den Umweg über die B312 oder über Plattenhardt und die Osttangente nehmen müssen. Bis voraussichtlich 16. Dezember soll das Ganze dauern. „Wir versuchen, das schnellstmöglich zu machen, aber das hängt auch von der Witterung ab“, so Pascher.

Danach beginnt jedoch Phase zwei, und die wird ein gutes halbes Jahr andauern. Nach der Winterpause wird der ESG-Parkplatz nämlich noch komplett saniert. Die große Abstellfläche, die die Schulgemeinschaft und Freizeitsportler normalerweise nutzen, wird dann voraussichtlich bis Juni 2023 nicht zur Verfügung stehen. Im Zuge der Arbeiten soll die Situation für Radfahrende vor Ort entzerrt werden. „Das ist unser größtes Anliegen“, sagt Klaus Pascher. Alternativ steht der Parkplatz P2 am Selby-Kreisel zur Verfügung. Sportclubs habe man darauf hingewiesen. „Ich hoffe, dass das von den Vereinen so weitergegeben wird“, so Pascher.