Noch bis 12. April wird an der König-Karls-Brücke gebaut. Tomtom-Daten zeigen das Ausmaß der Staus – und wo man auf keinen Fall fahren sollte.

Digital Desk: Jan Georg Plavec (jgp)

Wer derzeit mit dem Auto durch Bad Cannstatt will, braucht sehr viel Geduld. „Das war nervenaufreibend und viel schlimmer als an anderen Tagen“, schilderte eine Leserin unserer Zeitung ihre Erfahrung vom Mittwochmorgen. Für den kurzen Weg von der Waiblinger Straße bis zur Einfahrt in die Wilhelmstraße brauchte sie eine halbe Stunde. Grund war der immense Rückstau von der König-Karls-Brücke – wie schon seit Montag.

 

Noch bis 12. April (Sonntag) wird dort die Aufteilung der Fahrspuren stadteinwärts verbessert. Zahlen des Datendienstleisters Tomtom zeigen, wie heftig die Folgen für die Autofahrer im morgendlichen Berufsverkehr zwischen 7 und 9 Uhr sind:

  • Vom Augsburger Platz bis zum Wilhelmsplatz braucht man im Berufsverkehr normalerweise je nach Verkehrslage zwischen zwei und zehn Minuten. Diese Woche brauchten manche mehr als 35 Minuten. Mittlerer Zeitverlust derzeit: 6 Minuten.
  • Vom Wilhelmsplatz bis zum Leuzetunnel fährt man an normalen Tagen anderthalb bis zehn Minuten. Aktuell sind es sechs bis 33 Minuten. Mittlerer Zeitverlust derzeit: 16 Minuten.
  • Durch den Rückstau auf der Mercedesstraße von Untertürkheim kommend braucht man dort ab der Einmündung Daimlerstraße bis zu 25 Minuten länger als sonst. Mittlerer Zeitverlust derzeit: 18 Minuten.

Die Tomtom-Daten zeigen, dass der Zeitverlust zwischen 8 und 9 Uhr deutlich größer ausfallen kann als in der Stunde davor.

Für Autofahrer gilt also die Empfehlung: besser früh fahren – und nicht über die Mercedesstraße ausweichen, sondern lieber großräumig. Trotz der Umleitungen „haben die Staulängen das übliche Maß nicht überschritten“, gab ein Stadtsprecher am Montag zu.