Während eine Baustelle in Bietigheim-Bissingen länger bestehen bleibt als geplant, gibt es für eine andere Strecke gute Nachrichten. Das wird vor allem einen Stadtteil freuen.

Ludwigsburg: Frank Ruppert (rup)

Gute und schlechte Nachrichten hatte Bietigheim-Bissingens Oberbürgermeister Jürgen Kessing neulich für alle Baustellengeplagten in seiner Stadt. Zur Erinnerung: In Bietigheim wird derzeit die B 27 erneuert. Die Hauptverkehrsader durch die Stadt ist deshalb nur je einspurig in jede Fahrtrichtung nutzbar.

 

Gleichzeitig ist die L 1125 – eine Landesstraße, die Bietigheim und Sachsenheim auf direktem Weg verbindet – gesperrt, weil auch sie saniert wird. Die Baustellen haben in den vergangenen Monaten zu Staus und Ärger entlang einer Ausweichstrecke durch den Stadtteil Untermberg geführt.

L1125 soll bis zum 3. Oktober fertig sein

Die gute Nachricht verkündete Kessing dann auch zu besagter Landesstraße. Die soll nämlich pünktlich zum Feiertag am 3. Oktober fertiggestellt werden. Am Einheitstag rücken dann Sachsenheim und Bietigheim wieder ein wenig näher zusammen. Das dürfte vor allem die Untermberger freuen, die derzeit unter der Last von 20 000 Fahrzeugen täglich ächzen.

An der B27 dauern die Arbeiten länger als ursprünglich avisiert. Noch im Dezember wird dort wohl gearbeitet werden. Foto: Werner Kuhnle

Schlechte Nachrichten gibt es dagegen bezüglich der Bundesstraße. Die Baustelle wird wohl länger bestehen bleiben, als ursprünglich geplant. Die Arbeiten seien dem „Zeitplan etwas hinterher“, sagte Kessing. Konkret heißt das, dass sie nach jetzigem Stand wohl nicht im November, sondern eher im Dezember, „auf jeden Fall aber vor Weihnachten“, abgeschlossen sein wird.

Mehrere Baustellen auf der B27

Tatsächlich machte man am nördlichen Ende der derzeitigen Baustelle vor einiger Zeit eine weitere Baustelle auf der B27 auf. Unterhalb des Krankenhauses wird derzeit die Stützmauer auf Höhe der Laurentiuskirche erneuert. Eigentlich war das für 2026 geplant. Da dann aber auch die Sanierung der Bundesstraße weitergehen soll, wäre das laut Kessing „zu massiv geworden“ und man entschied sich, die Maßnahme vorzuziehen. Die Folge ist derzeit eine weitere Spurrsperrung auf der B27.