Ein Starterfeld wie nie zuvor: Drei ausländische Teams nehmen am Beachhandball-Turnier der SpVgg Renningen teil – damit wird das Turnier deutlich aufgewertet.

Sport: Jürgen Kemmner (jük)

Premiere beim Rankbach-Cup der SpVgg Renningen: Bei der 28. Auflage des Beachhandball-Turniers am Wochenende sind erstmals Mannschaften aus dem Ausland am Start – aus Norwegen kommen die Frauen von Elvenbye HK Norway und die Französinnen von Belin Beliet Beach HB, bei den Männern ist Lacanau Océhand aus der Nähe von Bordeaux in Frankreich am Start. Es hätten sogar noch mehr sein können, doch ein niederländisches Team sagte kurzfristig seine Teilnahme ab.

 

„Wir haben ein Starterfeld, das erlesen wie nie ist“, freut sich Organisator Tim Wagner von der SpVgg, „wir konnten neue Sponsoren gewinnen und gehören in diesem Jahr zu den Top-Turnieren in Deutschland.“ Vor zwei Jahren war das Turnier erstmals Teil der Serie German Beach Open (GBO), nun hat der Club mit internationalem Flair noch einen drauf gesetzt.

Auch bei den Frauen-Mannschaften geht es hoch her. Foto: Andreas Gorr

Wenn am Samstag und Sonntag die Mannschaften im Rahmen der GBO sich auf dem Renninger Sand gegenüberstehen, sind auch ein paar frisch gebackene Europameister am start – die deutsche Nationalmannschaft der Männer hat am vergangenen Wochenende in der Türkei kürzlich den Titel des Europameisters im Beach-Handball gewonnen. Die Frauen holten sich in Antalya Bronze. Beim deutschen Männer-Meister „12 Monkeys“ aus Köln und aus Frankfurt hat, sind einige der Champions mit dabei.

Als Favoriten gelten die Beach Bazis aus Schleissheim (deutscher Meister 2023) , die Lokalmatadoren der SpVgg wollen schauen, dass sie möglichst weit kommen – sowohl die Männer und die Frauen aus Renningen erreichten 2024 das Viertelfinale. Aber aufgrund der Steigerung des Niveaus wird das ein schwieriges Unterfangen. „Wenn wir wieder so weit kämen wie vergangenes Jahr“, sagt der 26 Jahre alte Tim Wagner, „wäre das für uns ein riesiger Erfolg. Aber da wage ich gar nicht, dran zu denken.“