Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz VfB-Präsident und Verein setzen Zeichen gegen Antisemitismus

Von jor 

Vor 75 Jahren wurde das KZ Auschwitz befreit. Weltweit gedenken die Menschen den Millionen von Juden, die im Zweiten Weltkrieg ermordet wurden. Auch der VfB und sein Präsident haben ein Zeichen gesetzt.

Rassismus und Antisemitismus haben beim VfB Stuttgart nichts verloren, stellen die Vereinsspitzen klar. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch
Rassismus und Antisemitismus haben beim VfB Stuttgart nichts verloren, stellen die Vereinsspitzen klar. Foto: Pressefoto Baumann/Hansjürgen Britsch

Stuttgart - Der VfB Stuttgart und Präsident Claus Vogt haben am Gedenktag zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 75 Jahren ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus gesetzt. „Heute gedenken wir der Opfer des Holocaust. Der VfB steht gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“, schrieb Vogt auf Twitter. „Diese Werte gilt es zu bewahren und zu schützen“, so der 50-Jährige weiter.

Auf dem offiziellen Twitter-Account des Zweitligisten ist zu lesen: „Der VfB Stuttgart gedenkt allen Opfern des Holocaust und des Nationalsozialismus“. Auch soll beim kommenden Heimspiel (Mittwoch, 18.30 Uhr) gegen den 1. FC Heidenheim ein Zeichen der „Erinnerung, der Mahnung und des Gedenkens“ gesetzt werden. Beide Post sind mit dem Hashtag #WeRemember versehen, der in diesen Tagen von Millionen Menschen weltweit benutzt wird.

Aktionen auch in der Bundesliga

Er steht dafür, dass die Erinnerung an den Mord an sechs Millionen Juden während des zweiten Weltkriegs nicht verblasst und ist gleichzeitig ein Zeichen gegen alten und neuen Judenhass in aller Welt. Heute vor genau 75 Jahren kam es zur Befreiung des KZ Auschwitz. An der Gedenkaktion beteiligten sich bislang unter anderem auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz oder die TV-Moderatorin Anne Will.

Auch in Fußball-Bundesliga wurde am Wochenende an die Opfer des Holocaust gedacht. So präsentierten zum Beispiel die Mannschaften des FC Bayern München und Schalke 04 sowie das Schiedsrichtergespann vor dem Spiel geschlossen den Slogan #WeRemember. Die Fans des deutschen Rekordmeisters unterstrichen dies mit einer Choreografie – „Gegen des Vergessen“ war auf einem großen Banner zu lesen.