Es ist ein grandioses Bild. Als wäre es das Normalste der Welt, findet ein Straßenhund den Weg ins Stadion. Der Star des Abends stand damit nicht auf dem Rasen, sondern saß auf der Tribüne und schaute sich das Spiel an.

Stuttgart - Schon länger hat sich die deutsche Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft im nächsten Winter in Katar qualifiziert. Am Sonntagabend stand in Jerewan das letzte Gruppenspiel für die Mannschaft an. Auch dieses konnte das DFB-Team unter Trainer Hansi Flick gewinnen. Der 1:4-Erfolg in Armenien ist der siebte Sieg aus den letzten sieben Spielen.

Der Rekord des neuen Nationaltrainers wurde damit ausgebaut. Das deutsche Team holte in der WM-Qualifikation 27 Punkte aus 10 Spielen. Armenien ist als Fußballnation aber sicherlich nicht das Maß aller Dinge. So war ein Sieg hier zu erwarten. Nicht wirklich zu erwarten war der Starauftritt des Abends.

Who let the dogs out?

Diesen lieferte uns ein tierischer Besucher des Länderspiels. Imago liefert uns das Bild des Abends und beschreibt dies wie folgt: „Straßenhund kommt ins Stadion gelaufen und sieht beim Spiel zu“. Wäre es kein Hund, dann könnte man diesen besonderen Besucher des Stadions in Jerewan kaum von den anderen Zuschauern unterscheiden. Zu normal sitzt der Hund ganz aufrecht neben einem anderen Zuschauer auf der Tribüne.

Ganz fokussiert schaut der Straßenhund hinein. Weniger friedlich war ein anderer berühmter Hund im Jahr 1969. Er biss Friedel Rausch im Revierderby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04. Da loben wir uns unseren Fußballfan auf vier Beinen. Auch schön war die Aktion der rumänischen Liga aus dem September. Um mehr Straßenhunde vermittelt zu bekommen, liefen Spieler mit diesen beim Spiel ein.

Lesen Sie mehr zum Thema

Hund Armenien Deutschland