Belagsarbeiten bei Ehningen Kilometerlange Staus auf der A 81

Der offenporige Asphalt auf der A 81 bei Ehningen brauchte eine Auffrischung. Foto: Eibner//Drofitsch
Der offenporige Asphalt auf der A 81 bei Ehningen brauchte eine Auffrischung. Foto: Eibner//Drofitsch

Weil die A 81 bei Ehningen einen neuen Asphalt erhielt, staute sich der Verkehr am Wochenende erneut.

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Kreis Böblingen - Von Freitagabend bis Montagmorgen war die A 81 bei Ehningen erneut ein Nadelöhr. Wegen Belagsarbeiten auf Höhe der Anschlussstelle Böblingen-Süd/Ehningen konnte der Verkehr auf knapp zwei Kilometern je Fahrtrichtung nur einspurig fließen. Das führte das ganze Wochenende über zu zäh fließendem Verkehr und kilometerlangen Staus. Das bestätigte auch das zuständige Polizeipräsidium Ludwigsburg. Dort wurden auch am Sonntagnachmittag noch lange Blechschlangen registriert: Fünf Kilometer Stau zwischen Herrenberg und Böblingen-Hulb aus Richtung Singen etwa. Und ebenfalls fünf Kilometer zwischen Sindelfingen-Ost und Ehningen aus der Gegenrichtung Stuttgart.

Die Verengung der Bodenseeautobahn führte zu Umleitungsverkehr, betroffen waren vor allem die Gemeinden Ehningen und Gärtringen. Dort drückte sich zum Beispiel am Samstagnachmittag der Verkehr entlang der Umleitungsstrecken. Größere Unfälle waren aber zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht zu beklagen, teilt die Polizei mit. Aufgrund eines schweren Unfalls am Freitagnachmittag bei Gäufelden musste die Richtungsfahrbahn Stuttgart zwar zeitweise voll gesperrt werden. Dies geschah allerdings schon um die Mittagszeit, also noch bevor die Bauarbeiter bei Ehningen die Fahrbahn sperrten.

Offenporiger Asphalt weniger haltbar

Nachdem am Wochenende vom 8. auf den 10. Oktober bereits der Asphalt auf rund 1,7 Kilometer Länge erneuert wurde, war jetzt die Gegenrichtung dran. Grund für die Baustelle sind laut der zuständigen Autobahn GmbH massive Schäden an dem dort aufgebrachten offenporigen Asphalt (OPA). Dieser hat zwar den Vorteil, weniger Lärm zu verursachen, gilt aber als weniger haltbar und muss daher öfter mal erneuert werden.

Um möglichst wenig in den Verkehr einzugreifen, waren die Arbeiter rund um die Uhr im Einsatz. Begonnen wurde am Freitag um 20 Uhr; am Montagfrüh um 5 Uhr wollte man fertig sein, und der Verkehr soll wieder ungehindert fließen.




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