Eine der indischen Steinskulpturen im Garten. Foto: Gottfried Stoppel
Zwischen Lotusblüten, Orchideen und Skulpturen: Am 6. und 7. Juni öffnet Marianne Frank-Mast aus Althütte ihren außergewöhnlichen Garten mit indischem Flair für ein Benefiz-Café.
Annette Clauß
01.06.2026 - 15:00 Uhr
Aus einem wenig spektakulären Hausgarten haben Marianne Frank-Mast aus Althütte (Rems-Murr-Kreis) und ihr verstorbener Mann Walter im Lauf vieler Jahre ein kleines Paradies geschaffen. Am kommenden Wochenende, Samstag, 6. Juni, und Sonntag, 7. Juni, öffnet der ganz besondere Garten von 13.30 bis 18 Uhr zu einem Benefiz-Café seine Pforten.
Im privaten, nicht barrierefreien Garten unter der Adresse In der Reute 21 kann man seltene Pflanzen bewundern, sich am Teich mit Lotusblüten niederlassen und Gesprächspartner zu Pflanzen und Garten, aber auch zur Entwicklungszusammenarbeit in Indien führen und dabei Kaffee, Tee und andere Getränke sowie zahlreiche selbst gebackene Kuchen genießen.
Zudem werden Gewürze aus Indien und Holunderblütensirup verkauft. Der Erlös der beiden Nachmittage kommt dem Herzensprojekt der Familie Mast, der Bildungsarbeit für benachteiligte indische Mädchen, zugute. Dazu hat Marianne Frank-Mast bereits im Jahr 2003 den Verein Mädchenschule Khadigram gegründet.
Eine weißblühende Clematis im Mast’schen Garten (Archivbild). Foto: Gottfried Stoppel
Statt Apfelbaum und Johannisbeersträuchern wachsen inzwischen viele Raritäten im Garten – von der Tasmanischen Walzenwolfsmilch, dem Feuerkolben und der Bitterorange bis zum Farnblättrigen Pulverstrauch und dem Taschentuchbaum, der wegen seiner weißen, herabhängenden Blätter so heißt. Dass alles, was Marianne Frank-Mast in ihren Garten pflanzt, in Weiß blüht, hat einen guten Grund: Während bunte Blüten in der Abenddämmerung kaum noch zu sehen sind, leuchten weiße auch bei nachlassendem Licht noch wunderschön.
Marianne Frank-Masts Bezug zu Indien macht sich im Garten in mehrerlei Hinsicht bemerkbar: Zum einen durch Pflanzen wie den Himalaya-Storchschnabel oder die Himalaya-Silge, aber auch durch zahlreiche Skulpturen wie die des Sonnengottes Surya oder die des Elefantengotts Ganesha, die sich zwischen dem Grün verstecken.