Benefizkonzert des Chors der Universität Hohenheim Ein wenig Paris in der Martinskirche

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Der Chor der Universität Hohenheim hat beim Benefizkonzert zum dritten Advent einen Gast aus Paris dabei. An der Orgel der Martinskirche sitzt der virtuose Henri de Rohan-Csermak.

„Gaanz breit muss es hier klingen“ – Chorleiter Walter Pfohl gibt Sängerinnen und Sängern Anweisungen. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt
„Gaanz breit muss es hier klingen“ – Chorleiter Walter Pfohl gibt Sängerinnen und Sängern Anweisungen. Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Stuttgart - Der Chor der Universität Hohenheim bringt ein wenig Paris in die Plieninger Martinskirche. Auf seiner letzten – wie immer von großem Lob beim Publikum gekrönten – Konzertreise im Herbst entstand ein freundschaftlicher Kontakt zwischen den 50 Sängern und Sängerinnen mit ihrem Leiter Walter Pfohl und dem französischen Orgelvirtuosen Henri de Rohan-Csermak. Er wird das zweite Benefizkonzert des Chors zugunsten der Spendenaktion der Stuttgarter Zeitung „Hilfe für den Nachbarn“ am dritten Advent unter anderem mit einer Orgelmeditation bereichern. Aus dem Programm, mit dem sich der Chor in nicht weniger als in sechs Konzerten in gerade einmal fünf Tagen in Paris in die Herzen des Publikums gesungen hat, werden auch die Zuhörer in der Martinskirche zwei Werke hören: aus der Orgelmesse op. 159 von Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901) das Sanctus-Benedictus-Agnus und ebenfalls aus dem Paris-Programm das Kyrie-Gloria aus der Messe Solennelle von Louis Vierne (1870–1937). Von dem französischen Komponisten werden gleich mehrere Werke im Benefizkonzert mit festlicher Musik zum Advent aufgeführt, unter anderem mit der Solistin Eva Anderjan.

Studierende und Ehemalige singen

„Der Chor bringt Musik, die hier noch gar nicht so sehr bekannt ist“, kündigt dessen rühriger Leiter Walter Pfohl an. Im kommenden Jahr feiert er zusammen mit dem Chor das 50-jährige Bestehen. Pfohl ist von Beginn an dabei, denn er hat ihn gegründet. Heute besteht der Chor aus Studierenden und Ehemaligen sowie Menschen, die der Universität Hohenheim verbunden sind. Darunter auch der bekannte Pianist Alexander Quadt.

Vielseitiger Chor

Seine Vielseitigkeit beweist der Chor auch am dritten Advent, denn neben klassischen Werken wird Weltmusik im weitesten Sinne auf dem Programm stehen. Es sind fünf der insgesamt zwölf Bilder aus dem Werk „Stella Natalis“ des zeitgenössischen südafrikanischen Komponisten und Musikers Karl Jenkins. Dieses Werk ist mehr als ein musikalischer Genuss, denn es enthält auch eine Friedensbotschaft. Jenkins will mit dem 2009 entstandenen Werk die Freude der Weihnachtsbotschaft verkünden und beschwört die Verbrüderung aller Menschen, egal welcher Kultur oder Religion sie angehören. „Stella Natalis“ ist dennoch ein leichtfüßiges, fröhliches Werk – „locker wie Eischnee muss das klingen“, heißt deshalb Pfohls Regieanweisung bei der Chorprobe.

Uhlands Texte aus Hohenheim

Mit Charles Gounods (1818–1893) ­„Noel“ bewegt sich der Chor räumlich ganz nah an der Martinskirche. Den Text zu dem Stück, das neben dem Chor von den Solistinnen Claudia Gintaut und Elke Engel, vorgetragen wird, stammt von Ludwig Uhland. Und der hatte zum Schloss Hohenheim eine enge Beziehung. Immer dann nämlich, wenn der Dichter aus Tübingen Richtung Stuttgart wanderte, machte er am Schloss Station, einige seiner Gedichte hat Uhland hier verfasst.

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