Bericht der „Financial Times“ Wirbel um Whistleblower bei Stuttgart 21

Die neue Haltestelle Staatsgalerie dürfte bei den Vorwürfen eine Rolle spielen. Foto: Lichtgut/Julian Rettig
Die neue Haltestelle Staatsgalerie dürfte bei den Vorwürfen eine Rolle spielen. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Mitarbeiter von S 21 alarmierten einst wegen teurer Regelverstöße die Bahn. War an allem nichts dran, wie die Bahn sagt? Oder wurde es vertuscht, wie ein Bericht nahelegt?

Titelteam Stuttgarter Zeitung: Andreas Müller (mül)
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Stuttgart - Ein Bericht der „Financial Times“ hat neue Aufregung um das Bahnprojekt Stuttgart 21 ausgelöst. Nach Recherchen der britischen Wirtschaftszeitung sollen zwei Mitarbeiter die Bahn vor Jahren auf mögliche Unregelmäßigkeiten bei Auftragsvergaben und Abrechnungen hingewiesen haben, durch die ein Schaden von insgesamt 600 Millionen Euro entstanden sei. Die Bahn habe jedoch kein Fehlverhalten festgestellt, sondern sei gegen einen der Hinweisgeber vorgegangen; der zweite habe sich daraufhin zurückgezogen.

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