Beschädigte Rheinbahntal-Strecke Tunnelröhre in Rastatt komplett mit Beton gefüllt

Am 12. August sind die Schienen der Neubaustrecke zwischen Basel und Karlsruhe abgesackt. Im Zuge der Reparaturarbeiten wird eine 120 Meter lange Betonplatte unter den Schienen gegossen. Foto: dpa
Am 12. August sind die Schienen der Neubaustrecke zwischen Basel und Karlsruhe abgesackt. Im Zuge der Reparaturarbeiten wird eine 120 Meter lange Betonplatte unter den Schienen gegossen. Foto: dpa

Mit mehr als 10.000 Kubikmetern Beton ist die beschädigte Tunnelröhre in Rastatt gefüllt worden. Die Anwohner dürfen jetzt wieder zurück in ihre Häuser.

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Rastatt - Die Stabilisierung des beschädigten Bahntunnels in Rastatt mit Beton ist abgeschlossen. Die Röhre unterhalb der wichtigen Rheintalbahn wurde auf 150 Metern Länge mit 10 500 Kubikmetern Beton gefüllt. Jetzt können auch die Bewohner von vier direkt angrenzenden Wohnhäusern, die sicherheitshalber geräumt worden waren, zurückkehren, sagte der Arbeitsgebietsleiter der Deutschen Bahn für den Tunnelbau, Jürgen Kölmel, am Freitag auf der Baustelle. Anschließend werden die alten Gleise und das Schotterbett abgeräumt, um eine 120 Meter lange und einen Meter dicke Betonplatte zu gießen, auf der neue Gleise verlegt werden.

Fragen und Antworten zur Tunnelbaustelle

Am 12. August waren in den nur knapp fünf Meter unter den Gleisen durchführenden Tunnel der Neubaustrecke zwischen Karlsruhe und Basel Wasser und Erdreich eingedrungen. Die Schienen sackten ab, der Verkehr wurde unterbrochen. Die Bahn plant, ab 7. Oktober wieder Züge über die Hauptachse des Nord-Süd-Verkehrs rollen zu lassen.

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