Bestseller-Tüv Was taugt „Das Institut“ von Stephen King?

Wieder einmal auf Platz eins der Bestsellerliste: Stephen King mit seinem Roman „Das Institut“ Foto: Heyne, dpa
Wieder einmal auf Platz eins der Bestsellerliste: Stephen King mit seinem Roman „Das Institut“ Foto: Heyne, dpa

Woche für Woche kommen neue Bücher auf den Markt. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Neuerscheinungen vor. Heute im Schnellcheck: „Das Institut“ von Stephen King.

Kultur: Gunther Reinhardt (gun)
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Stuttgart - Was taugt eigentlich „Das Institut“ von Stephen King, aktuell auf Platz eins der „Spiegel“-Bestsellerliste?

Der Inhalt

Eine Geheimorganisation hat den zwölfjährigen Luke Ellis entführt und seine Eltern ermordet. Mit anderen telepathisch und telekinetisch begabten Kindern wird er irgendwo in Maine in einem Institut eingesperrt und zum Versuchskaninchen gemacht.

Der Autor

Stephen King ist der Vater des Schriftstellers Joe Hill, Gitarrist der Band Rock Bottom Remainders und leidenschaftlicher Twitterer. Nebenher schreibt er einen Bestseller nach dem anderen.

Der Spannungsfaktor

In diesem Roman nimmt das Grauen nicht die Gestalt von Horrorclowns an, sondern die Monster sind die Bürokraten des Instituts.

Der Gesprächsfaktor

Wie viel hat die TV-Serie „Stranger Things“ bei King und wie viel hat King bei „Stranger Things“ geklaut?

Die Leseprobe

„Er blickte zu Priscilla hoch und sah keinerlei Zögern. Kein Bedauern. Null Empathie. Nichts. Ihm wurde klar, dass er für sie kein Kind war.“

Das Niveau

„Das Institut“ ist eines der politischsten, erschütterndsten Bücher Kings. Es hält Trumps Amerika einen Spiegel vor.

Das passende Accessoire

Beruhigungstabletten.

Das Buch ist genau das Richtige für ­...

... alle, die sich jetzt schon auf die vierte Staffel von „Stranger Things“ freuen.

Stephen King: Das Institut. Roman. Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt. Heyne-Verlag. 768 Seiten. 25 Euro.




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