Bewegungslandschaft in Bernhausen Junge Sportler testen ihre Grenzen aus

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Viele Kinder haben sich bei der zehnten Bewegungslandschaft in der Rundsporthalle in Filderstadt-Bernhausen ausgetobt.

Die Kinder klettern über das am Barren befestigte Netz aus dicken Tauen und balancieren über den Kasten. Tina Uze (links) vom Sportkindergarten hilft, wenn nötig. Foto: Kratz
Die Kinder klettern über das am Barren befestigte Netz aus dicken Tauen und balancieren über den Kasten. Tina Uze (links) vom Sportkindergarten hilft, wenn nötig. Foto: Kratz

Bernhausen - Das ist nicht einfach. Die Kinder müssen über das um einen Barren befestigte Netz aus dicken Tauen klettern. Die Kleineren wählen den niedrigeren Weg, die Großen klettern obendrüber. Dann balancieren sie über den hohen Kasten und von dort machen sie einen weiten Sprung auf die dicke Matte. Das ist nur eine Station, welche die jungen Sportler bei der Bewegungslandschaft in der Bernhausener Rundsporthalle bewältigen. Wer eine kleine Pause braucht, kann sich mit Kuchen und anderen Naschereien stärken. Aber die Kinder brauchen eigentlich k eine Pausen, sondern vielmehr die Eltern.

Bereits zum zehnten Mal haben die Sportgemeinschaft (Spoge), die Kindersportschule, der Sportkindergarten, die Sportkrippe und der Mini-Maus-Klub an diesem Samstagvormittag eine Bewegungslandschaft aufgebaut. Die Idee dazu hatte einst der Elternbeirat des Sportkindergartens. „Wir wollten in der Öffentlichkeit bekannter werden, Werbung für unser Konzept machen und natürlich auch ein bisschen Geld einnehmen“, sagt Tina Uez vom Sportkindergarten. Ein Tag der offenen Tür war ihnen zu wenig, also wurde es ein großer Sporttag. Anfänglich richtete sich das Angebot nur an Mädchen und Jungen von drei bis zehn Jahren. Mittlerweile können aber auch die Kleinen mitmachen.

Jedes Jahr kommen etwa 500 Kinder

Jedes Jahr kommen etwa 500 Kinder in die Rundsporthalle. Für die 26 hauptamtlichen und vielen ehrenamtlichen Helfer ist das eine Menge Arbeit. „Wir stehen immer schon am frühen Morgen in der Halle, um alles aufzubauen“, sagt Uez. Doch der Aufwand lohnt sich. Die Botschaft kommt an: „Wir wollen den Kindern und Eltern vermitteln, das Sport Spaß macht“, sagt die Frau vom Sportkindergarten und ergänzt: „Die Resonanz ist sehr positiv. Viele wünschen sich sogar, dass es zweimal im Jahr ein solches Angebot gibt.“ Das sei aber nicht geplant. „Die Organisation nimmt zu viel Zeit in Anspruch. Der Bewegungstag bleibt ein einmaliges Angebot“, sagt Uez.




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