Bewerbungsschluss an den Hochschulen Schritt zwei: Papierkrieg

Von Eva Tilgner 

Im nächsten Schritt beginnt der Papierkrieg: Das Zusammenstellen der Bewerbungsunterlagen der Universitäten. Beglaubigte Zeugniskopien, Lebenslauf, teilweise auch Motivationsschreiben gehören in den Briefumschlag oder müssen online hochgeladen werden. Für Bachelor-Studiengänge wird häufig noch die Teilnahmebescheinigung zum Studienorientierungsverfahren verlangt, die spätestens zur Immatrikulation Pflicht ist.

Bei der Orientierung im Bewerbungsdschungel kann der Hochschulatlas der Stuttgarter Zeitung helfen oder einfach eine Testbewerbung mit dem ansprechenden Nachnamen „asdf“. „Es gibt einige Bewerber, die wollen erst einmal eine Bewerbung durchspielen, bevor sie ihre Unterlagen hochladen“, stellt auch Prorektor Dr. Hinkelmann von der Hochschule der Medien fest.

Ob in der Last-Minute-Woche vor dem Bewerbungschluss noch Zeit bleibt für aufwendige Testbewerbungen ist fraglich. Annette Graf, Leiterin der Studentischen Abteilung der Hochschule für Technik warnt davor in Panik zu geraten und sich für irgendwas zu bewerben: „Die jungen Menschen tendieren heute zu einem Rundumschlag und bewerben sich an so vielen Hochschulen wie möglich.“ Dabei stehe das Renomée von bestimmten Berufen im Vordergrund und nicht die Antwort auf die Frage „Was macht mir Spaß?“ Für den einen Tag der Selbsteinschätzung wäre auch jetzt noch genügend Zeit.




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