Bezirksliga Enz/Murr Der FC Marbach sucht weiter nach der Effektivität
1:3 gegen die Spvgg Besigheim: Der FC Marbach verliert auch das zweite Spiel in der Rückrunde und fällt auf Rang neun in der Bezirksliga Enz/Murr zurück.
1:3 gegen die Spvgg Besigheim: Der FC Marbach verliert auch das zweite Spiel in der Rückrunde und fällt auf Rang neun in der Bezirksliga Enz/Murr zurück.
Es liegt in der Natur der Sache, dass wenn etwas nicht läuft, immer wieder die gleichen Ansätze formuliert werden, um Dinge besser zu machen. Deshalb klingen die Analysen von Steffen Leibold, dem Trainer des Fußball-Bezirksligisten FC Marbach auch immer ein bisschen ähnlich, wenn man die beiden Rückrundenspiele seiner Mannschaft heranzieht, die beide nicht gewonnen werden konnten.
„Wir müssen unsere Fehler minimieren und einfach effektiver werden“, lautete deshalb Leibolds Fazit nach der 1:3-(1:1) Niederlage gegen die Spvgg Besigheim. Die Gäste zogen in der Tabelle jetzt an den Marbachern vorbei, die auf den neunten Platz zurückgefallen sind.
Und auch der Spruch, dass eine Niederlage „vermeidbar“ war, ist nicht neu, trifft aber auf den Auftritt der Marbacher auf deren Kunstrasenplatz durchaus zu. „Wir waren in der ersten Hälfte gut drin in Spiel, auch wenn das Chancenplus bei Besigheim lag“, sagt Leibold. Das erste Tor gelang dann aber nach 36 Minuten dem FCM durch Burak Yalman nach einem Konter. Kurz vor der Pause glichen die Gäste durch Gianluca Gioia aus . „Das war unglücklich, davon haben wir uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen“, sagte der Marbacher Coach.
Klare Chancen spielte sich nach dem Seitenwechsel keine der beiden Mannschaften heraus. Ein individueller Fehler brachte dann die Wende zu Gunsten der Gäste. Den Aussetzer nutzte Georgios Katsanidis (69.) zur Führung. Drei Minuten später war dann der Kollege Adam Juhasz zur Stelle und verpasste den Marbachern mit dem 3:1 den Knockout, denn von diesem Doppelschlag erholte sich das Ensemble nicht mehr.
„Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, sagt Leibold. Nach zwei Rückrundenspielen steht seine Elf jetzt mit Null Punkten da. „Dennoch waren viele Dinge dabei, die gut waren“, sagt Leibold, der seinem Team eine positive Serie zutraut so wie in der Hinrunde, als man fünf Spiele in Folge ohne Niederlage geblieben war.