Weil die Liga mit 17 Mannschaften in „Überzahl“ antritt, beginnt die Rückrunde früher als gewohnt. Dafür ist an Ostern und Pfingsten spielfrei.

Zu einem ungewöhnlich frühen Zeitpunkt nehmen die Mannschaften der Bezirksliga Enz/Murr ihren Spielbetrieb wieder auf. Los geht es für die 17 Teams schon am übernächsten Wochenende, also Anfang Februar. Je nachdem, welche Kapriolen das Winterwetter schlägt, könnte es bei Schnee oder Tauwetter dann zu Spielausfällen kommen. „Wir hatten auch schon Winter, da lag im Januar und Februar gar kein Schnee, sondern erst im März, als wir wieder losgelegt haben“, sagt Ingo Ernst, der Vorsitzende des Fußball-Bezirks Enz/Murr. Der Winter ist nicht berechenbar. Falls es zu Absagen kommt, müsse man sich neue Lösungen überlegen.

 

Aufgeblähte Liga fordert andere Planung

Der frühe Start in die Rückrunde hat aber nicht in erster Linie mit den Witterungen zu tun, sondern mit der leicht „aufgeblähten“ Liga, die in dieser Saison mit 17 statt 16 Mannschaften und damit in Überzahl spielt. Diese Konstellation hat sich zum einen durch den Abstieg des TV Pflugfelden aus der Landesliga Württemberg in die Bezirksliga ergeben, aber vor allem durch den freiwilligen Rückzug aus der Klasse vom NK Croatia Bietigheim. Durch den sogenannten „verschärften“ Abstieg mit mindestens vier Mannschaften werden in der kommenden Saison dann wieder 16 Teams am Start sein.

Zudem ist Ernst dem Wunsch vieler Vereine entgegengekommen, dass an Ostern und Pfingsten keine Spiele ausgetragen werden. Ansetzungen unter der Woche waren auch keine Option. Vom Verband gibt es die Vorgabe, dass alle Rundenspiele am 7. Juni wegen des Starts der Fußball-WM beendet sein müssen. „Wir haben zurückgerechnet und sind auf diesen Starttermin gekommen“, sagt Ernst.

Insgesamt sei es in der Hinserie in der Bezirksliga sehr friedlich zugegangen, meint Ernst und hofft auf einen ähnlichen Verlauf in den kommenden Begegnungen. „Die Vereine haben gut gearbeitet und bei allem Kampf auf den Feldern soll Fußball vor allem Spaß machen“, sagt der Bezirksvorsitzende.