InterviewBezirksvorsteherin in Stuttgart-Möhringen Viele gute Wünsche

Filder-Zeitung: Leonie Schüler (lem)
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Welche Wünsche haben Sie für Möhringen für 2018?
Ich würde mir wünschen, dass die Zusammenarbeit des Bezirksbeirats, der immer das Wohl des Bezirks im Auge hat, so bleibt. Das Gremium arbeitet sehr gut zusammen. Ich möchte mich bei den Mitgliedern des Bezirksbeirates für die gute, konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Das gleiche gilt für meine Kollegen und Kolleginnen im Bezirksamt. Ohne diese würde vieles nicht so funktionieren, wie es funktioniert.
Was sagen Sie den Möhringer Bürgern?
Ich möchte mich bedanken für ihr Engagement. Wir haben mehr als 40 Vereine und drei Bürgervereine – Fasanenhof, Sonnenberg und Möhringen. Was die auf die Beine stellen, das ist wirklich Wahnsinn. Gleichzeitig appelliere ich an die Bürger, sich weiter einzubringen. Es ist auffällig, dass uns im Ehrenamt eine bestimmte Altersgruppe fehlt, nämlich die 60-, 70-Jährigen. Dagegen engagieren sich ganz viele Jüngere oder Ältere. Ich möchte wirklich dafür werben, dass man sich einbringt, denn vom Ehrenamt lebt eine Gesellschaft. Sonst wäre vieles überhaupt nicht möglich.
Worauf freuen Sie sich im nächsten Jahr?
Auf den Geburtstag des Bürgerhauses und die Jugendratswahl. Und wir kriegen wahrscheinlich das Projekt Nette Toilette. Das ist mir ein sehr persönliches Anliegen. Wir sind mit dem Stadtseniorenrat dabei, das vorzubereiten. Möhringen ist einer der Projektbezirke.
Was genau passiert da?
Wir haben in den Außenbezirken keine öffentlichen Toiletten mehr. Bei der Netten Toilette bieten Läden an, dass man ihre Toi­lette kostenlos nutzen kann. Man muss auch nichts einkaufen. Dafür bekommen die Geschäfte einen kleinen Obolus von der Stadt. Mitglieder des Stadtseniorenrats sind den Stadtbezirk abgelaufen und haben eine Karte von den möglichen beteiligten Geschäften erstellt.

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